„Viele meiner Kollegen halten mich für einen Dandy, was mich sehr amüsiert. Jeremy Irons hat mir einmal ein großes Kompliment gemacht: Ich würde die weißesten Hemden in ganz England tragen. Auf gute und schöne Kleidung habe ich schon immer viel Wert gelegt. Die muss nicht unbedingt teuer sein – nichts spricht gegen hervorragend verarbeitete Levi’s Jeans oder Carhartt-Latzhosen.

Mode hat vor allem mit Stil zu tun. Und in meinem Fall kann er nicht eklektisch genug sein: simple Cordhosen, Brioni-Anzüge, Church’s-Schuhe oder Tod’s-Sneakers, Superga-Leinenschuhe oder handgefertigte Espadrilles. Sie müssen nur meinen ästhetischen Anforderungen entsprechen. Und das ist oft schwer. Deshalb habe ich mein eigenes Modelabel Technobohemian gegründet. Damit kleide ich mich selbst gern ein. Zurzeit habe ich eine große Schwäche für diese popfarbigen Hemden im Retro-Hippie-Look.“