PRINZ: Herr von Riva, Sie stellen auf der Spielwarenmesse einen Zauberkasten für Schwarze Magie vor. Warum hat man gerade Sie als Testimonial gewählt?
Geralt von Riva: Ich bin doch das ideale Vorbild für magieinteressierte Satansbraten mit Rachegelüsten. Meine Eltern, ein Krieger und eine Zauberin, haben mich gleich nach der Geburt weggegeben. Und bei den Hexern, die mich großgezogen haben, gab’s nur Kräuter zu essen, die wie eine Mischung aus Rosenkohl und Spinat schmeckten. Dieser fiesen Ernährung habe ich zwar meine übernatürlichen Fähigkeiten zu verdanken, aber eben auch mein Äußeres, für das ich oft gehänselt wurde.

PRINZ: Was hält Ihr Zauberkasten für die Kleinen bereit?
Geralt von Riva: Besonders gut kommt der Zauberstab mit ausfahrbarer Messerklinge an, gerade in Kombination mit dem kleinen Opferaltar für Hamster oder Wellensittiche. Einsteiger nehmen erst mal die Barbie der kleinen Schwester. Dem beigelegten Rolf-Zuckowski-Album kann man rückwärts abgespielt satanische Flüche entlocken. Mit denen lassen sich beispielsweise gemeine Mitschüler in Ratten verwandeln. Alles von mir erprobt!

PRINZ: Pädagogisch wertvoll ist das aber nicht.
Geralt von Riva: Nun ja, nicht jeder kann ein Harry Potter werden. Auf jeden Fall lohnt sich die Investition. Denn mit den von mir entwickelten Scheckkartentricks bessert man im Handumdrehen sein Taschengeld auf.