Wie so vieles, produzierte Mark Ronson auch das neue Black-Lips-Album. Hätte schiefgehen können, tat es aber nicht. Dem kantigen Sixties-Rock wurde ein fluffiger britischer Pop-Geist eingehaucht, was bereits der Opener „Family Tree“ deutlich macht. In meist dreiminütigen Tracks wird noch immer gekreischt und geleiert, jaulen noch immer die Gitarren. Wahnsinnig wie eh und je. So raffiniert klangen sie aber noch nie.