Vor über zehn Jahren hat Wölli seinen Job als Drummer der Toten Hosen aufgegeben. Obwohl er schon damals wie der Herbergsvater einer wilden Truppe daherkam, hat er sich seitdem keineswegs zur Ruhe gesetzt. Er förderte Nachwuchsbands und schrieb eigene Songs. Die präsentiert der 61-Jährige jetzt auf „Das ist noch nicht alles“. Lieder über Träume, Freunde, Liebe und das Aufstehen, wenn man am Boden ist – klassischer Hosenstil also. Mit seiner Brummbärstimme gibt Wölli dazu eine Art Märchenonkel des Punkrock. Dagegen klingt Gastsänger Campino immer noch wie ein Rotzlöffel. Schlichte, stumpfe Rockunterhaltung.