Alles, womit Kinder Unheil anrichten können, gehört nicht ins Handgepäck. So weit, so gut und so bekannt. Wer heute noch sein Schweizer Messer in die Flughafentonne schmeißen muss, ist selbst schuld. Aber wie ist das nun mit den Kosmetika? Offiziell heißt es: „Flüssigkeiten, Cremes und Lotions müssen in Behältnissen abgepackt sein, die nicht mehr als 100 ml fassen. Diese Behältnisse werden in einem durchsichtigen, wieder verschließbaren Plastikbeutel verstaut, welcher 1 Liter fassen darf … Dabei ist zu beachten, dass nur ein Beutel pro Person im Handgepäck erlaubt ist.

Bei der Sicherheitskontrolle muss dieser Beutel vorgezeigt werden.“ Beautycase ade. Am einfachsten wäre es natürlich, man verstaut den ganzen Krempel gleich im Koffer und riskiert es, am Ziel seines Langstreckenflugs eben als alte Frau bzw. alter Mann anzukommen, hässlich, zerzaust, (gegebenenfalls) unrasiert, aber fröhlich. Weil man sich eben keine Sorgen machen musste, was man da nun im Handgepäck mitführen darf – und was nicht. Regeln und Auslegungen (was ist flüssig?) sind kompliziert, denn: Auch Joghurt und Brotaufstrich sind limitiert ( handgepaeck-berater.de / Gepäck- Ratgeber). Medikamente dagegen dürfen mit geführt werden, ebenso Babynahrung – mit dazugehörigem Baby.

Tipp: Nivea verkauft an den Flughäfen fertig verpackte Frischmach-Notrationen mit Rasierschaum, Aftershave etc. vorschriftsmäßig in Größe und Verpackung. Der Verband Europäischer Fluglinien (AEA) vertröstet auf 2013: Dann soll es Scanner geben, die Babynahrung und Brotaufstrich von Sprengstoff unterscheiden.