So schließt sich der Kreis: Am Klavier entstanden Anna Depenbuschs clevere, charmante Lieder. Für ihr Überraschungserfolgs-Debüt „Die Mathematik der Anna Depenbusch“ wurden sie dann mit Band-Sound aufgeblasen, um zwischen Pop, Chanson und Jazz zu schweben. Nun reduziert sie ihre Songs wie „Wir in Hollywood“, „Glücklich in Berlin“ oder „Tim liebt Tina“ wieder auf das Wesentliche: Stimme und Klavier, hier und da ein Klatschen und Pfeifen, sonst nichts. Dazwischen streut die Hamburgerin auf „Die Mathematik der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß“ immer wieder kleine Instrumentalstücke ein. Wunderschön, um sich in ruhigen Stunden in den tiefsinnigen und gewitzen Geschichten zu verlieren, die hier deutlich in den Vordergrund rücken. Bei mehrmaligem Hören fängt man aber trotzdem an, die Leichtigkeit der Original-Vorlage zu vermissen.