Für Walter White wird nun also alles enden. Der krebskranke, Meth kochende Chemielehrer geht seinen Weg bis zum Ende: in 16 Episoden einer fünften und letzten Staffel der US-Serie „Breaking Bad“. Das entschied jetzt der TVSender AMC. Der Sender, der auch „Mad Men“ ausstrahlt, zögerte erst, die erfolgreiche Serie noch weiter zu produzieren. Aber die Serie um den Anti-Helden Walter White ist schon längst Kult, bekam in den USA sogar sechs Emmys! Als Walter erfährt, dass er Krebs hat, tut sich der Chemielehrer mit einem ehemaligen Schüler zusammen und kocht und verkauft die Teufelsdroge Crystal Meth, um seiner Familie (die nichts ahnt) nach seinem Tod etwas zu hinterlassen. Dabei gerät er an große und kleine Drogenbarone – und an die Polizei: Schwager Hank arbeitet für die Drogenbehörde DEA und sucht den mysteriösen Meth-Koch. „Breaking Bad“ ist makaber, verstörend und voller herrlich grimmigem Humor. Kleiner Trost: Bevor die Staffel (geschätzte drei Millionen Dollar pro Folge) im kommenden Jahr gedreht wird, zeigt Arte ab 11. Oktober erst mal die dritte Staffel im deutschen Free-TV (ab 9. Oktober jeden Samstag, 22 Uhr). Erfinder Vince Gilligan: „Es ist ein großes Geschenk für mich und und meine wunderbaren Autoren. Nun wissen wir, dass wir unsere Geschichte zu einer befriedigenden Auflösung führen können. Und sollten wir das nicht schaffen, wären nur wir schuld.“