BELGISCHES VIERTEL
Ø Kaltmiete* 10,40 Euro pro Quadratmeter
Der „Place to be“ in Köln? Viele sagen: „Unbedingt“. Hier ist Köln so, wie es nicht auf Postkarten zu sehen ist. Ein kleiner, fast familiärer Fleck innerhalb der Millionenstadt mit kleinen Geschäften, jungen Kreativen, die sich selbstständig gemacht haben, dem zentralen Feier-Hotspot Brüsseler Platz, einem vielfältigen Gastroangebot und wunderbaren Spelunken wie Stecken, Sixpack oder Subway. Mit dem Rund-um- die-Uhr-Angebot ist der Bezirk in den letzten Jahren zu einem der begehrtesten der Stadt avanciert. Die Folge: Gute Wohnungen sind hier leider meist nur noch durch Freunde oder Bekannte zu bekommen, die bereits hier wohnen und die Ohren offen halten. Glücklich, wer da im richtigen Moment zuschlagen kann.

EHRENFELD
Ø Kaltmiete 9,60 Euro pro Quadratmeter
Der ehemalige Industrie-Standort Ehrenfeld ist ein Stadtteil mit einer herrlich wilden Einwohnermischung: Urkölsche neben eingelebten Ausländern, WGs neben Familien, Musiker neben Anwäl- ten. Das Nachtleben-Angebot ist hier so vielfältig und reichhaltig wie nirgends sonst in Köln. Neue Clubs machen hier in regelmäßigen Abständen auf – leider werden andere, wie die Papierfabrik, auch abgerissen. Die Gentrifizierung letzten Jahre hat neue Angebote ins Viertel gebracht, andererseits liegen die Mieten mittlerweile fast auf Innenstadt-Niveau. Und ob und wann die Diskussion um Abriss und Neugestaltung des Helios-Geländes zu etwas führen, weiß niemand so genau.

KWARTIER LATÄNG
Ø Kaltmiete 10,40 Euro pro Quadratmeter
Um das Veedel zu charakterisieren, passt „Krawall und Remmidemmi“ nur allzu gut. Nicht nur an Karneval ist im Studenten- und Amüsierviertel die Hölle los. Das Angebot zwischen Lindenstraße und Eifelplatz ist riesig: Von Imbissen über Bars, Kneipen über Clubs bis zu Restaurants ist alles auf engstem Raum rund um das Epizentrum Zülpicher Straße versammelt und lockt nachts wahre Menschenscharen an. Tagsüber geht es natürlich etwas ruhiger zu. Entspannt wird geshoppt, auf dem schönen Rathenauplatz relaxt oder im nahen Grüngürtel gegrillt. Studentenalltag eben. Die hohen Mietpreise werden von den meist jungen Anwohnern gelassen hingenommen. Es gibt ja immer noch die Möglichkeit, eine WG zu gründen.

SÜDSTADT
Ø Kaltmiete 10,40 Euro pro Quadratmeter
Hier wechseln sich türkische Lebensmittelläden mit französischen Lokalen ab, italienische Feinkostgeschäfte mit spanischen Tapas-Bars und asiatische Restaurants mit – natürlich – urköl- schen Kneipen. Dazu kommen diverse Klamottenläden, wie etwa auf der Merowingerstraße. Charmant ist, dass die Inhaber oft selbst Südstädter sind – das schafft Nähe und Verbundenheit. Und wer befürchtete, dass der Archiv-Einsturz und die Langzeitbaustelle Severinstraße der Südstadt das Flair rauben würden, kann sich beruhigt sehen. Das Gegenteil ist der Fall: Wie nach dem Umtopfen in frische Erde blüht die Blume Südstadt gerade auf der Severinstraße vitaler als zuvor.

SÜLZ
Ø Kaltmiete 10,10 Euro pro Quadratmeter
Sülz ist eines der schönsten Viertel unserer Stadt. Viele Akademiker und Besserverdienende zieht es in den drittgrößten Stadtteil, seines Zeichens auch Heimat von Kölns bekanntestem Entertainer Stefan Raab. Studenten, die keine Lust auf viel Krach, Party oder die Zülpicher Straße haben, gibt es hier auch. Und das sind sogar sehr viele. Das liegt nicht zuletzt an der Uni-Nähe, die ist nämlich nur einen Steinwurf entfernt. In den hübschen und belebten Straßen links und rechts von Zülpicher und Berrenrather Straße finden sich Supermärkte, Bäckereien, Restaurants und viele kleine, inhabergeführte Läden. Die Anbindung durch die öffentlichen Verkehrsmittel ist hier optimal, Haltestellen der KVB gibt es in Sülz zuhauf.