Ganz allein hat Kelly Rowland bisher wenig gerissen. Ihre größten Hits hatte sie mit Destiny’s Child, an der Seite von Rapper Nelly („Dilemma“) und House-Produzent David Guetta („When Love Takes Over“). Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der Schützenhilfe zahlreicher Top-Produzenten und Songschreiber findet sie auch auf Here I Am nicht zu sich selbst. Ein bisschen Lady Gaga, ein bisschen Rihanna, ein bisschen Beyoncé – alles nicht schlecht. Doch zwischen explosiven Electro-R&B-Gemischen für die Tanzfläche und souligen Pop-Tracks bietet Kelly Rowland leider nichts, was sie wirklich unverwechselbar macht.