Machen:
Wer an Karneval kommt, hat keine Wahl: Pappnase auf und ab ins Getümmel! Zwischen Altweiber (Donnerstag, der 16.2.) und Rosenmontag (20.2.) herrscht Ausnahme – zustand in der ganzen Innenstadt. Höhepunkt ist der große Umzug am Montag.
>> comitee-duesseldorfer-carneval.de

Schlafen:
Das Ende 2010 eröffnete „Hyatt Regency“ im Medienhafen trumpft mit Panoramablick auf die Skyline.
>> Speditionstraße 19, Hafen, Tel. 0211 / 91 34 12 34, DZ ab 162 Euro, hyatt.com

Die Jugendherberge wurde als „City Hostel“ konzipiert. Gute Lage. Familientarife.
>> Düsseldorfer Str. 1, Oberkassel, Tel. 0211 / 55 73 10, DZ 65 Euro, duesseldorf.jugendherberge.de

Feiern:
Flaggschiff im Hafen: Im 3001 standen schon Moby und Laurent Garnier am Mixer. Legendär: die Milchbar (jeden Do).
>> Franziusstraße 7, D-Hafen, Do 20-3.30, Fr u. Sa 23-5 Uhr, d-3001.de

Nachtresidenz: Das schickerere Publikum feiert auf 3 Floors zu House und Classics.
>> Bahnstr. 13-15, Mitte, Fr u. Sa 22-5 Uhr, nachtresidenz.de

Von der Lounge mit Electro-Sound (Anaconda) bis zur Bar mit Northern Soul ([Q]- Stall) – in dieser Gegend finden sich die besten kleinen Altstadt-Clubs.
>> Kurze Str., D-Altstadt

Schlemmen:
Füchschen, Uerige, Schumacher, Frankenheim, Schlüssel oder das neue Kürzer Alt? Eine Glaubensfrage, aber der Besuch eines Brauhauses in der Altstadt mit deftigem Essen gehört zum Pflichtprogramm. Die meisten Jecken drängeln sich im „Schlösser“, Schunkeln und Knutschen inklusive.
>> Altstadt

Düsseldorf ist bekannt für seine Japaner. Ob Nudelsuppen (Na Ni Wa), Gourmetküche (Nagaya), Sushi (Kikaku) oder authentischer Mittagstisch (Yabase) – rund um die Klosterstraße sind die besten Nipponrestaurants.
>> Klosterstr., Stadtmitte

Sehen:
Kunststadt Düsseldorf – nicht verpassen: die Kunstsammlung Nordrhein- Westfalen, insbesondere das „K21“, wo unter der riesigen Glaskuppel zeitgenössische Kunst ausgestellt wird. Auch sehenswert: das NRW Forum mit seinen Fotoausstellungen.
>> K21, Ständehausstr. 1, Stadtmitte, kunstsammlung.de;
>> NRW Forum, Ehrenhof 2, Pempelfort, nrw-forum.de

Der Düsseldorfer Medienhafen gilt als gelungenes Beispiel für Stadtentwicklung: Wo früher Rheinschiffe beladen wurden, residieren heute Werbeagenturen, Modefirmen und Gastronomien. Zahlreiche Stararchitekten wie Frank O. Gehry, David Chipperfield oder Murphy / Jahn konnten hier ihre Entwürfe realisieren. Am besten erkundet man den Medienhafen zu Fuß.

Shoppen:
Ob Zegna oder Zara, Luxuslabel oder Kette – auf der Kö finden sich die großen Modemarken. Ganz frisch dabei: Das US-Label Abercrombie & Fitch (Königsallee 17) hat seinen ersten Store in Deutschland eröffnet. Von dort aus zu Fuß erreichbar: die Kult-Boutique „Jades“. Hier shoppen regelmäßig Stars und Sternchen ihr schrilles Düsseldorf-Outfit.
>> Jades, Heinrich-Heine-Allee 53, Stadtmitte, Tel. 0211 / 869 39 69, jades-fashion.com

Viele kleine Ateliers und lokale Designer findet man in Unterbilk: Läden wie „Uwe van Afferden“ (Lorettostr. 35), „ELA“ (Volmerswerther Str. 21) oder „Stre’low Camp 2“ (Bilker Allee 62) zeigen die individuelle Seite der Modestadt Düsseldorf.
>> fußläufig im Umkreis Bilker Kirche, D-Unterbilk

Geheimtipp:
Ein abendlicher Spaziergang vom Beginn der Königsallee durch den malerischen Hofgarten-Park und seine Reitallee, wo man auf den Neonparkbänken „uva uvb“ des Düsseldorfer Künstlers Stefan Sous eine Lichtdusche nehmen kann.
>> stefansous.com

Noch mehr Highlights:
+++ Der Markt am Carlsplatz ist der älteste der Stadt und versprüht französisches Flair. An Samstagen ziemlich voll.
+++ Düsseldorf und seine Sandstrände: Über die Fußgängerbrücke am Parlamentsufer erreicht man den Paradies-strand. Von hier aus hat man freien Blick auf den Rhein und die Skyline
+++ Die Düsseldorfer Kunstakademie ist legendär. Einmal im Jahr stellen die Klassen ihre Arbeiten im Haus aus (8.2.-12.2.).
+++ Wem die Hausbrauereien zu urig sind: Das Schlösser Quartier Bohème (Ratinger Str. 25, Altstadt) interpretiert den Brauhausgedanken neu.
+++ Die Gegend an der Ackerstraße lässt sich bestens zu Fuß erkunden: Der Arbeiterbezirk Flingern hat sich zum bunten Szeneviertel entwickelt.
+++ Die Kombination macht’s: Im neuen Toykio (Immermannstraße 18, Stadtmitte) treffen Urban Art und Designer-Toys auf erstklassige Kaffeekultur.