Müde oder hellwach nach langen Flügen? Das ist der berüchtigte Jetlag. Die Lösung: sechs Euro in die Schweiz (für Hin- und Rückflug neun Euro) schicken. Jetlag-Tapping heißt die Wunderwaffe. Und unter jetlagfree. com ist sie zu haben. Schön, die Internetforen streiten, ob das nun Schwindel, Betrug oder nur ein Jux ist. Aber es gibt auch begeisterte Zuschriften, wer immer sie eingestellt haben mag. Wie funktioniert’s? Es kommt ein genau auf deinen Flug zugeschnittener Plan, wann du während des Flugs zu welchen Zeiten auf welche Stelle des Körpers klopfen oder drücken musst – und schon steigst du frisch und unbeschwert an jedwedem Ort aus jedwedem Flieger. Gut, man kann es auch mit Lufthansa-Tipps probieren. Beispiel: „Versuchen Sie, sich bereits einige Tage vor der Reise teilweise an den neuen Tagesrhythmus zu gewöhnen“ – d. h. Uhr umstellen, nach der Ankunft viel schlafen etc. Andere Tipps: Rotwein zum Einschlafen, Schlaftabletten oder völliger Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Tee. Eins ist sicher: Je mehr man sich mit der Vermeidung des Jetlags beschäftigt, desto sicherer hat man einen. Und wer den ganzen Flug über „seine Meridianpunkte stimuliert“, schläft ganz sicher bald ein. Aber auch darüber ist etwas zu lesen: „Verpasst der/die Reisende den Zeitpunkt des Klopfens“, heißt es im Tapping-Ticket, „kann er/sie es später nachholen und die verpassten Meridianpunkte einfach nachklopfen.“