Der verpatzte erste Sex, verpasste Gelegenheiten am College, falsche Entscheidungen im Job: Im Leben von Erica Strange (Erin Karpluk) ist so manches schiefgelaufen. Doch das ist in ihrem Fall keineswegs irreparabel. So scheint es jedenfalls. Denn Erica, Pechvogel und Hauptfigur in dieser Kultserie, bekommt die Chance, ihre Fehler wiedergutzumachen. An einem ihrer besonders miesen Tage – sie hat gerade ihren Callcenter-Job und ihr Date verloren und landet im Krankenhaus – trifft sie den mysteriösen Therapeuten Dr. Tom (sympathisch diabolisch: Michael Riley). Der schickt Erica zurück in der Zeit: an die High School, ans College, zur Scheidung ihrer Eltern – an neuralgische Punkte in ihrem Leben. Dort versucht sie stets, Dinge zu ändern, die Zukunft für sich und ihre Freunde und Familie besser zu machen. Doch das gelingt nicht immer. Was wäre, wenn? Ein faszinierendes Gedankenspiel, über das gewiss jeder schon einmal nachgegrübelt hat – Erica beweist, dass eine zweite Chance das Leben nicht unbedingt in vorteilhaftere Bahnen lenkt. Das gibt Hoffnung. Und macht „Being Erica“ so sympathisch. Herrlich, wie Erin Karpluk als Erica dabei die unterschiedlichen Zeiten und Lebensabschnitte meistert. Immer mit der Überzeugung: Alles wird gut. Drei Serien-Staffeln wurden bisher auf ZDFneo gesendet; wann die vierte ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.