Wenn Schwerter klingen und Köpfe rollen, wenn Adelshäuser um die Macht auf dem Kontinent ringen und teuflische Intrigen schmieden, wenn sexuelle Gier und übernatürliche Kräfte herrschen, dann ist man mitten in Westeros: in einem mittelalterlichen Fantasy-Reich, wo der Winter viele Dekaden dauert und die Menschen nach Helden suchen, denen sie vertrauen können. Einer dieser Helden ist Ned Stark (Sean Bean), der die Bewohner der nördlichen Siedlung Winterfell vor Feinden beschützt – immer loyal gegenüber König Robert, der weit im Süden in seinem Schloss residiert. Als der König eines Tages mit großer Entourage seinem treuen Untertan einen Besuch abstattet, ändert sich das Leben von Ned und seiner Familie grundlegend: Der Edelmann aus der Provinz soll der neue Beschützer und Berater des Königs werden. Eine ehrenvolle Aufgabe, die er nicht abschlagen kann. Auch wenn er Gerüchte hört, dass sein Vorgänger einem Intrigenmord zum Opfer gefallen sein soll. Seine Zweifel mehren sich, als die Königin beim Sex mit ihrem Bruder ertappt wird – und einen unliebsamen Zeugen beseitigen lässt. Widerwillig begleitet Ned den König zu dessen Residenz. Dort haben die Intrigen um die Macht in Westeros bereits begonnen. Wie Ned seinen Gebieter in diesem Strudel aus Sex, Lügen und falschen Freunden beschützt, davon handeln die ersten zehn 60-Minüter von „Game Of Thrones“. Eine Serie, die in den USA als „Die Sopranos von Mittelerde“ gefeiert wird und zahlreiche Preise gewann. Ein Fest nicht nur für Liebhaber anspruchsvoller Fantasy.