Glaubt man der 35-jährigen New Yorkerin, geht es in der heutigen Popmusik nur noch um geschickte Selbstinszenierung und das Generieren von schnellem, einfachem Geld – leider auf Kosten der Qualität der Songs. Deshalb ruft die wortgewaltige Multiinstrumentalistin auf Master Of My Make-Believe zu einem regelrechten Kreuzzug auf: mit bissigen, frontalen Texten, die sich gegen Profitgier, blinden Kommerz und einfallslose Massenware richten, mehr Individualität und Klasse fordern und die Weltjugend aus ihrer kreativen Lethargie reißen wollen. Alles unterlegt sie mit einem tollen Mix aus Dancehall, Dub, Electronica und richtig gutem Pop. Wir schließen uns an: mehr davon!