Über 40 Millionen verkaufte Alben, zig Preise – Norah Jones hat viel erreicht. Doch die Jazz-Sängerin will nicht auf der Stelle treten. Daher spannte sie für ihr neues Album „Little Broken Hearts“ Danger Mouse ein, den spannendsten Produzenten dieser Tage: „Ich wusste, dass ich irgendetwas mit ihm machen wollte – er besitzt diese sagenhafte Energie im Studio, und ich war im Prinzip offen für alles.“ Dass dieser nebenbei ein Hitgarant ist, sollte die Entscheidung nur noch bestärkt haben. Und sie haben intensiv gearbeitet: Nie klang die 33-Jährige so düster, offenbarte so viele Facetten. Über gebrochene Herzen wollte sie gar nicht mehr singen, „aber dann kam während der Arbeit einfach alles heraus“, so Jones. Dieses Album atmet den Geist zweier Musiker, die miteinander Kunst schaffen wollten. Laut Danger Mouse war es ein Experiment: „Hätte es nicht geklappt, wäre es auch völlig in Ordnung gewesen. Kein Stress.“ Genau dieses Zwanglose lässt den Jazzpop von Norah Jones hörbar neu aufblühen.

EMI, ab 27.4.