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Alles für die Füße: Wie man mit Innovation und Service Krisen bewältigt

 

Shoepassion Geschäftsführer Björn Henning

Der Schuhkauf ist normalerweise ein Ereignis, das man als Kunde im Laden erlebt. Die Corona-Krise hat dieses Erlebnis verändert, denn es gab im Handel viele Beschränkungen und häufig musste der stationäre Handel sogar schließen. Für viele Unternehmen bedeutete dies enorme Umsatzeinbußen, vor allem bei fehlendem Online-Shop. Es gab aber auch Unternehmen, die dank innovativer Ideen gut durch die Pandemie gekommen sind.

Durch kluges Geschäftskonzept gute Zukunftsaussichten

Um eine so lange Krise mit teilweise notwendigen Geschäftsschließungen ohne große finanzielle Schäden zu überstehen, brauchen Unternehmen vor allem tragfähige Geschäftskonzepte. Wer ausschließlich auf den stationären Handel fokussiert war, der hatte keine Möglichkeit, zumindest über den Online-Handel Umsätze zu generieren. Wurde dann eine Schließung des Ladengeschäfts notwendig, waren finanzielle Probleme vorprogrammiert.

Das Berliner Schuhunternehmen Shoepassion verfolgt hier bereits seit der Gründung 2008 einen langfristigen und gut durchdachten Geschäftsplan. Dort ist es nach wie vor das Grundkonzept, hochwertige, rahmengenähte Volllederschuhe anzubieten und auf diese Weise das Wissen hinsichtlich dieser Handwerkskunst zu bewahren. In den Folgejahren entstand eine sogenannte Boutique-Plattform, die durch die Übernahme von namhaften sowie renommierten Schuhmarken wie Heinrich Dinkelacker sowie der Entwicklung der eigenen Marken Henry Stevens und N91 stetig gewachsen ist. Inzwischen gibt es nicht nur die Online-Plattform, sondern auch Ladengeschäfte in sämtlichen Metropolen Deutschlands sowie in Österreich.

Die Corona-Krise ging natürlich auch an dem jungen Unternehmen nicht ganz spurlos vorbei. Das Team um Björn Henning, seines Zeichens Shoepassion CEO, konnte den Herausforderungen aber auch durch den exzellente Serviceleistungen standhalten, im dritten Quartal 2021 einen zweistelligen Umsatzzuwachs im Online-Handel verbuchen und dafür sorgen, dass der Umsatz im stationären Handel, gemessen an der Vor-Corona-Zeit, bereits wieder bei 85 Prozent lag.

Deshalb ist CEO Henning mit der Entwicklung von Shoepassion und den Geschäftszahlen während der Coronakrise positiv gestimmt: „Viele Menschen befinden sich nach wie vor im Homeoffice, wir als traditionell stark auf das Business-Segment ausgerichtetes Unternehmen spüren da natürlich auch weiterhin die Auswirkungen der Pandemie. Vor diesem Hintergrund freut es uns umso mehr, diese positive Entwicklung trotz der schwierigen Marktlage erreicht zu haben.“

Mit digitaler Fußvermessung zum passenden Schuh

Vor allem die Services, welche das Unternehmen bietet, haben dazu beitragen, dass Shoepassion sich in solch herausfordernden Zeiten gut entwickelt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die sogenannte Shoepassion ID, also die digitale Fußvermessung, die nach einem erfolgreichen Testlauf 2019 inzwischen als Standard bei der Schuhsuche eingesetzt wird und es den Kundinnen und Kunden erleichtert, den für sie passenden und verfügbaren Schuh zu finden. 

Neben dieser technischen Innovation sind für das Unternehmen die eigenen Serviceleistungen in den Fokus gerückt. Das Thema Kundenbindung bzw. Kundenbetreuung wurde zu einem Alleinstellungsmerkmal und Services wie MTO (Made to order Schuhmodelle), Maßschuhservice sowie Repair-Service werden von Kund:innen in Rezensionen immer wieder positiv bewertet.

MTO-Serviceleistung

Unter MTO bzw. „Made to order“ versteht man, dass eine standardmäßige Fertigung von Schuhen möglich ist. Selbst ältere Modelle lassen sich bestellen und werden dann eigens angefertigt, sollten sie nicht vorrätig sein. Letztlich geht es also um eine Auftragsfertigung, bei der Schuhe erst dann hergestellt werden, wenn Kundinnen oder Kunden einen bei Shoepassion angebotenen Schuh bestellen. Für das Unternehmen bieten sich dadurch Vorteile hinsichtlich der Lagerkapazitäten.

Exklusiver Maßschuhservice

Dieser Maßschuhservice ist aktuell nur bei den Modellen von Heinrich Dinkelacker verfügbar, sollte in naher Zukunft aber auch für weitere Schuhe aus dem Sortiment ausgeweitet werden. Auf der Dinkelacker-Website (bzw. in Berlin und Bietigheim-Bissingen) werden zunächst ein Leisten- sowie ein Probeschuh angefertigt. Diesen probiert der Kunde und wenn er passt, dann geht der speziell angefertigte Schuh in Spanien in die Produktion.

Repair-Service für Schuhe

Schuhe können trotz guter Behandlung und Pflege auch einmal kaputtgehen und sich ablaufen. Um seinen Kundinnen und Kunden einen möglichst umfassenden Service zu bieten, bietet Shoepassion einen Repair-Service anbieten. Die zu reparierenden Schuhe können in den Stores von Shoepassion abgegeben und wieder abgeholt werden.

Aussichten für 2022 positiv

Trotz minimaler Umsatzeinbußen haben sich die Berliner auch dank seiner exzellenten Serviceleistungen erfolgreich durch das Krisenjahr 2021 bewegt und erwarten deshalb für 2022 eine durchaus positive Entwicklung. Dazu meint CEO Björn Henning: „Unsere neuen Marken werden von unseren Kundinnen und Kunden hervorragend angenommen. In 2022 rechnen wir mit einem starken Wachstum. Getragen wird dieses durch den Ausbau unserer Marken, den damit verbundenen neuen Sortimenten, unserem Plattformansatz und der allgemeinen Erholung nach Corona.“

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