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Eine gelungene Kombination: Kultur und Essen in Dresden

Es ist diese besondere Kombination aus gutem Essen und Feingeistigem, Genuss für Gaumen und Gehirn. PRINZ empfiehlt Dresdens Kultur-Kulinariker.



Einfach nur ins Museum gehen oder das Theater besuchen, ist heute schon nicht mehr das Maß aller Dinge. Mittlerweile gehört auch der Pausensnack während der Opernaufführung oder das inspirierende Abendessen nach dem Museumsbesuch zum Kultur-Erlebnis dazu. Kultur auf dem Teller bedeutet auch ausgefallene Ideen in Komposition und Zusammenstellung der Speisen, spannende Raumerlebnisse, denn oftmals isst man mitten im Musentempel. PRINZ hat die fünf kreativsten und bezauberndsten Kultur-Speise-Kammern in Dresden ausfindig gemacht.

Café & Restaurant Lingner – im Deutschen Hygiene-Museum

Pirnaische Vorstadt, Lingnerplatz 1, Tel. 484 66 00, Di-So ab 10.30Uhr, restaurant-lingner.de

Das Lingner, nicht zu verwechseln mit den Lingnerterrassen, ist das Haus-Restaurant des Deutschen Hygienemuseums Dresden. Mit diesem Museum, welches 1912 gegründet wurde und dessen heutiger Bau aus dem Jahr 1930 stammt, besitzt Dresden ein deutschlandweit und international fast einmaliges Kulturobjekt. Das Museum beschäftigt sich mit Themen rund um Gesundheit, Gesellschaft und Wissenschaft. Das Lingner liegt im rechten Teil des Gebäudes direkt im Erdgeschoss, man kann direkt in das hallenartige Foyer schauen. Außerdem ist im Innenhof ein Freisitz eingerichtet. Kulinarisch konzentriert man sich hier auf gesunde und nachhaltige Küche, Produkte aus der Region und der Jahreszeit entsprechend. Es wird auch Frühstück angeboten und an Sonntagen zum Brunch geladen.

bean&beluga – in der Semperoper

Innere Altstadt, Theaterplatz 2, Tel. 44 00 88 00, zu Opernveranstaltungen geöffnet, bean-and-beluga.de/Semperoper

Die Krone Dresdens Klassischer Kultur ist ohne Zweifel die Semperoper. Und vor einigen Jahren hat sich die Sächsische Staatsoper das passende Gastro-Unternehmen ins Haus geholt, um nicht nur feinste Kunst, sondern auch feinste Speisen anbieten zu können. Seit 2010 kümmert sich das bean&beluga unter Anleitung des Sterne-Kochs Stefan Hermann um die individuellen Pausenarrangements für die Gäste der Oper. Ob erlesenes Fingerfood, raffinierte Canapés, feine Pâtisseriespezialitäten sowie einzigartige Weine und Champagner, bean&beluga Genüsse auch in der Oper zu kosten, ist ein Muss und eine besondere Chance. Schon vor Beginn der Vorstellung kann man sich die Gaumenfreuden vorbestellen, und entspannt in der Pause genießen. Zwischen 5 und 12€ kosten die Speisen, außergewöhnlich gute bean&beluga Preise.

Theaterrestaurant Lampenfieber – in der Comödie 

Wilsdruffer Vorstadt, Freiberger Straße 39, Tel. 497 70 97, Di-Fr 11-14 und 17-22, Sa 17-22 und So 16-22 Uhr, comoedie-dreden.de

Eines der meistbesuchten Theater der Stadt ist die Comödie Dresden im World Trade Center, unweit der Inneren Altstadt. Die Comödie ist ein privat betriebenes Theater und glänzt Jahr für Jahr mit Aufführungen, die bekannte Namen wie Jeanette Biedermann, Maren Gilzer, Bürger Lars Dietrich nach Dresden führen und auf die Bühne bringen. Im Programm sind auch Gastauftritte mit Lesungen oder Comedy-Vorstellungen wie zum Beispiel von Désirée Nick, Miriam Pielhau oder Ingo Appelt. Die Gastronomie direkt neben der Comödie heißt Lampenfieber und eignet sich perfekt, um vor den Programmen einen Happen zu speisen. Das Lokal verströmt eine elegante Atmosphäre, die Speisen wechseln saisonal; von Schnitzel, über Nudeln bis hin zu Lachs an Risotto findet hier jeder etwas für sich.

Die Pastamanufaktur Hellerau – im Festspielhaus Hellerau

Hellerau, Karl-Liebknecht-Straße 56, Tel. 323 77 97, tgl. ab 12 Uhr (je nach Vorstellung), diepastamanufaktur.de

Wenn man Dresdens moderne Künste bestaunen möchte, muss man unter anderem nach Hellerau fahren. Der Stadtteil im Norden wird auch Gartenstadt genannt und ist mit seinem Festspielhaus in ganz Europa bekannt. Anfang des 20. Jahrhunderts begründete man hier eine neue Art des modernen Tanzes und feierte großartige Vorstellungen mit weltbekannten Künstlern. An diese Zeite knüpft das Festspielhaus heute wieder an. Die Gastronomie im Hause übernimmt „Die Pastamanufaktur“ – ein modernes Gastro-Konzept aus der Inneren Neustadt, welches sich einen Namen mit hausgemachter Pasta erworben hat. Rigatoni, Spaghetti, Tagliatelle, Ravioli werden mit Zutaten wie Apfel, Maronen, Rote Beete, Kokosmilch, Staudensellerie, Sprossen und Erdnüssen, Gorgonzola, Rucola, Sardellenmus, Ziegenfrischkäsesauce, Birnen, Walnüsse und Kresse kombiniert.

Alte Meister Café & Restaurant – im Semperbau des Zwingers/Gemäldegalerie Alte Meister

Innere Altstadt, Theaterplatz 1a, Tel. 481 04 26, tgl. ab 10 Uhr, altemeister.net

Direkt im Semperbau des Zwingers, dem Zuhause der weltberühmten Sammlung „Alte Meister“ der Staatlichen Kunstsammlungen, befindet sich auch das Café und Restaurant Alte Meister. Die Räumlichkeiten am westlichen Ende des Baus sind das ehemalige Braun’sche Atelier. Albert Braun leitete den Wiederaufbau des Zwingers nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Das Restaurant gibt es nun mittlerweile seit 2001 und das Konzept sieht tagsüber Café-Atmosphäre und am Abend gehobenes Restaurant-Ambiente vor. An diesem Ort perfekter großartiger Kunst, werden auch die Gerichte zu Kunstwerken. Es werden Hauptspeisen serviert, die schon beim Lesen Appetit machen: Ziegenfrischkäseravioli in Thymian Honigbutter, Kirschtomaten und Rucola; Krosses Zanderfilet mit Salbeibutter, Linsen-Perlzwiebelgemüse und Gnocchi; Filet vom Saalower Kräuterschwein mit Espressokruste, Pfifferlinge und gebratene Kräuterknödel.

Alle wichtigen Kultureinrichtungen findet ihr auch im PRINZ Locationguide.


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