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PRINZ-Test: Vapiano

Auf der Einkaufsmeile zwischen Hauptbahnhof und Altmarkt gibt es vielfältige Möglichkeiten, den Shopping-Hunger zu stillen. Eine dieser Möglichkeiten ist das Vapiano in Dresden. 



Shopping macht hungrig! Rund um die Einkaufsmeile Prager Straße locken verschiedene Restaurants wie beispielsweise das X-Fresh oder das Café Prag mit ausgewogenen Kreationen zu guten Preisen. Das Vapiano reiht sich direkt am Rundkino in diesen Reigen ein. Wir haben den Härtetest gewagt und das Angebot an einem Samstagmittag getestet. 

Beim Betreten des Restaurants wird uns eine Chip-Karte überreicht, die wir als Zahlmittel nutzen. Im rechten Bereich des Gastraums herrscht Café-Atmosphäre. Hier werden italienisches Gebäck, Nachtisch und Kaffeespezialitäten gereicht. Wesentlich belebter geht es im linken Bereich des Restaurants zu. An Sitzinseln und den Fensterfronten sind fast alle Plätze belegt und lange Schlangen stehen vor den einzelnen Kochstationen. Der Gast muss vorerst aus dem Angebot wählen und sich für Pizza, Salate und Antipasti oder Pasta entscheiden und sich einreihen. Das Motto des 2001 gegründeten Unternehmens lautet: „Addicted to Pasta“ – da fällt die Wahl nicht schwer! 

Auf einer Tafel werden die verschiedenen Pasta-Sorten präsentiert, aus denen man seinen Favoriten wählen kann. Zu den unterschiedlichen Soßen empfehlen die Vapianista auf der Karte bereits eine Sorte, die aber auch frei neu gewählt werden kann. Direkt gegenüber des Eingangsbereichs, wird in einem Glaskasten die Vapiano-Pasta frisch zubereitet und ihr könnt den Herstellungsprozess live mitverfolgen.

Die Köche sind trotz des großen Andrangs sehr freundlich und haben einen netten Spruch parat, der die Wartezeit verkürzt. Da es sich um ein Selbstbedienungsrestaurant handelt, müsst ihr während der kompletten Wartezeit stehen. An einem Samstag vergehen dabei locker 30-40 Minuten. 

Beim Koch angelangt, ordern wir die Pappardelle, eine Art Bandnudeln, die an den Seiten gezackt sind, mit Pesto Rosso für 7,25€. Dieses wird wahlweise mit oder ohne Knoblauch zubereitet. Die Dauer des Kochens beträgt in etwas 10 Minuten. In die Pfanne wandern zunächst Pinienkerne, die in Öl angeröstet werden, danach folgt eine Soßengrundlage, die abschließend mit frischen Kirschtomaten garniert wird. Als Topping wandert eine ordentliche Portion Ricotta auf die Nudeln.

Trotzdem das Restaurant so gut besucht ist, finden wir gleich einen Platz an einer der Sitzinseln. In die Mitte des quadratischen Tischs ist ein Baumstamm eingelassen, verschiedene frische Kräuter und Öle stehen zur Verfeinerung der Gerichte bereit. 

Vor allem die Pasta überzeugt geschmacklich und von der Konsistenz auf ganzer Linie. Hier wird alldente gekocht! Die Pinienkerne bilden zusammen mit dem Käse und den frischen Tomaten eine schöne Textur aus knusprig und herzhaft-weich. Das Pesto an sich, könnte jedoch aromatischer sein. Die angekündigten, sonst sehr dominanten, getrockneten Tomaten kann man nur erahnen. Die Portion ist für mittleren Hunger ausreichend groß. Wer großen Hunger hat, sollte lieber zu einer der Pizzen greifen. 

Zum Abschluss des Tests, bedienen wir uns aus den kleinen Gebäck-Variationen mit Nüssen und Marzipan, die sehr süß, aber extrem lecker sind und mit 1€ je Stück zu Buche schlagen.

Die Chipkarte geben wir beim Verlassen des Restaurants wieder ab und begleichen die Rechnung, Gummitiere versüßen uns den Heimweg.

PRINZ-Bewertung: 4/5

Übrigens: Das zweite Vapiano in Dresden wird momentan am Neumarkt gebaut! 


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