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PRINZ Test: Steak Royal

Königlicher Genuss oder eher schwache Kür? Wir haben das Steak Royal für euch getestet.



© Steak Royal
Im Sommer wird gegrillt, was das Zeug hält. Entweder ihr schleppt euren Grill an die Elbe und genießt die entspannte Umgebung am Fluss, oder ihr ladet euch Freunde ein und grillt auf Terrasse, Balkon oder im Garten Zuhause. Wenn ihr einmal keine Lust habt selbst die Glut zum Glimmen zu bringen oder ihr euch einfach ein wenig Inspiration in Sachen „Fleisch grillen“ holen wollt, dann empfiehlt PRINZ eines der besten Steak-Restaurants der Stadt.

Das Steak Royal hat sich vor nicht allzu langer Zeit in Dresdens Gastro-Meile Weiße Gasse angesiedelt und ist sicherlich auch noch ein kleiner Geheimtipp. 

© Steak Royal
Das Restaurant betretet ihr direkt von der Weißen Gasse aus in unmittelbarer Nähe zum Gänsedieb-Brunnen. Der Freisitz ist riesig und so bekommt man auch bei größtem Andrang irgendwo noch einen Platz. Riesige Schirme schützen nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor dem ein oder anderen Sommer-Schauer. Hier ist der richtige Platz fürs sehen und gesehen werden. Wer es ruhiger mag, geht in das Restaurant hinein. Die großen bodentiefen Fenster lassen auch hier zu, dass man wunderbar nach draußen schauen kann. Der Lautstärkepegel ist im Restaurant aber natürlich geringer. Der Service fragt beim Reinkommen direkt nach der Anzahl der Gäste, und so werdet ihr je nach Größe der Gruppe an den passenden Tisch gebracht. Auch hier ein kleiner Tipp: Wenn ihr es etwas versteckt oder vielleicht romantisch wollt, fragt nach einem Platz im hinteren Bereich des Lokals. Einerseits schnell platziert und rasch ein Getränk geordert, ließ die Bestellung der Speisen andererseits etwas auf sich warten; das machte das sehr angenehme Ambiente und der herzliche Service aber wieder wett.

© Steak Royal
Die Speisenkarte strotzt nur so von „Kilos“ an Fleisch. 180g, 220g, 250g bis 600g reicht die Auswahl an Portionsgrößen. Auf der ersten Seite der Speisenkarte wird auch gleich erklärt, welches Stück Fleisch aus welchem Teil des Rindes kommt – Prime Rib, New York Cut, T-Bone und Portarhouse werden angepriesen. Aber keine Angst, es gibt auch für Liebhaber von Geflügel, Fisch und Schwein die passende Fleischalternative – der Schwerpunkt liegt aber natürlich auf den Rinder-Steaks. Die Auswahl an Steaks vom Rind ist im Steak Royal international. Irisches, argentinisches, amerikanisches aber natürlich auch deutsches Fleisch steht auf der Karte. Alle Steaks und das gesamte servierte Fleisch wird auf dem Lavastein-Grill gebraten und dadurch rundum optimal erhitzt. Wer nicht so oft Steaks essen geht, wird auch gern vom Service beraten, wenn es um die Entscheidung zwischen Dry Aging Steaks Filet (29,50€ für 250g), Rumpsteak (20,80€ für 250g) oder Hüftsteak (16,50€ für 250g) geht.

© MB
Unsere Wahl fällt auf das Filetsteak 180g (23,50€), was für einen normalen Esser völlig ausreichend ist. Als Beilage ordern wir das Kartoffelgratin und etwas Brot. Leider gibt es im Steak Royal keine Brotauswahl vorab am Platz serviert, diese muss etxra bestellt werden. Meine Begleitung orderte aus der Spezialitätenkarte, die regelmäßig wechselt und weiterentwickelt wird. Es gab ein irisches 400g Steak für 43€ und dazu etwas Antipasti. 

© MB
Die Teller waren sehr appetitlich angerichtet, die Antipasti (8,90€) vielfältig und sehr reichlich. Konzentriert euch beim Bestellen im Steak Royal aber wirklich auf das Fleisch, dann braucht man eigentlich nix anderes zusätzlich. Das irische Steak war medium bestellt und kam auch medium gebraten auf den Teller, das zeigt das Können der Grillmeister und Köche. Und auch das Filet war optimal gebraten, wir hatten es „durch“ geordert und entsprechend auf den Punkt gebraten war es auch. Die Qualität des Fleisches ist gut und daher auch noch „durchgebraten“ ein zarter Genuss. Zu einem guten Stück Fleisch gehört ein gutes Glas Wein, leider ist die Auswahl an Weinen nicht so groß – das Fleisch letztendlich aber ein königlicher Genuss.

PRINZ-Bewertung: 4/5


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