Die Biobranche boomt. Hatten Bioläden noch vor wenigen Jahren Seltenheitswert in der Stadt, verfügt Dresden mittlerweile über eine beträchtliche Anzahl an Naturkostläden, Biobäckereien oder Öko- Bauernhöfen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen nur Öko- Freaks, Ethnologie-Studenten oder Alt-Hippies auf Sojamilch, Dinkelbrot und Co. schworen. Derzeit stehen Bio-Lebensmittel auf so ziemlich jedem Speiseplan. Ob junge Mutter, Geschäftsmann oder Rentner – alle legen Wert auf gesunde und natürliche Lebensmittel. Selbst die großen Discounter haben den Trend erkannt und setzen mit ihren neuen Biolebensmitteln voll auf die Gesundheitswelle. Damit wird das ökologisch gute Gewissen auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Bleibt dem geneigten Bioprodukte- Käufer also die Qual der Wahl. Einfach günstig geht’s bei Aldi, Lidl und Co. Wer hingegen auf qualitativ hochwertige Produkte sowie eine reichhaltige Auswahl setzt, dem seien große Biogeschäfte wie die Bio-Sphäre Naturkost ans Herz gelegt. Vom knackigen Apfel bis zu ökologischen Naturwaren kann man sich hier komplett eindecken. Persönlicher geht’s im kleinen Biolädchen um die Ecke zu, in Kauf nehmen muss man allerdings das geringere Angebot. Wen das nicht stört, der ist beispielsweise im Treffpunkt Bio in Laubegast bestens aufgehoben. Frischer geht’s eigentlich nur direkt vom Bauern, idealerweise bieten diese ihre Produkte jeden Samstag auf dem Dresdner Bauernmarkt an. Wer auch den Weg aufs Land nicht scheut, der findet im Dresdner Umland zudem jede Menge Öko-Bauern und Biobauernhöfe wie Vorwerk Podemus oder den Bio-Bauernhof Ines Franz. Praktisch: Hier kann man den sonst lästigen Wochenendeinkauf mit Kind gleich kombinieren mit einem Besuch im Streichelzoo.
Virginie Scheffler