Die Idee des Dresdner Projekts ist so einfach wie genial: Aus verschiedenen Partylocations wird die Musik des Abends via Livestream zu jedem Partygänger nach Hause geschickt. Dieser kann sich dann mit der Musik seines Lieblingsclubs auf die Nacht einstimmen, oder sich auch durch die einzelnen Kanäle zappen und sich durch die Musik bei der Entscheidung, wo es denn hingehen soll, beraten lassen. Ist die Party dann vorbei und man möchte das Set von Sven Väth oder Pascal Feos noch einmal hören, gibt es nach einem abrufbaren Sendeplan regelmäßig Wiederholungen der letzten Highlights.

Partystream, der neue Trend im Internet, ist zur Zeit bereits mit mehreren Locations wie Pier 15, Fahrenheit 100,Washroom, Flower Power oder Windbergarena online und die Liste wächst unaufhaltsam – auch über die Grenzen Dresdens hinaus. Das heißt, die Clubs anderer Städte sind bald nur noch einen Mausklick entfernt. Hinzu kommt die Unterstützung mit Sets von DJs wie Patrick Klein, Fiasko oder die roten Halsbandträger Finger und Kadel, welche erst kürzlich die Erdbeerdisco rockten. Somit kann man von jedem Internetanschluss der Welt mal eben eine virtuelle Clubtour starten, bevor es dann in der Realität auf die Piste geht.