Wie sind Sie zur Musik gekommen?
Im Thomanerchor hatte ich täglich Kontakt zur klassischen Musik. Als ich merkte, dass ich meine Knabenstimme zusätzlich zur Männerstimme behalten hatte und in dem seltenen Stimmfach Countertenor singen konnte, stand fest: Ich will Sänger werden!
Vor kurzem konnte man Sie im Theater Wechselbad als Schauspieler erleben. Wie war der Ausflug ins Schauspielfach?
Es war interessant, spannend und lehrreich. Das ist ein ganz anderes Arbeiten als an der Oper. Alles ist direkter und realer. Es gibt keine Begleitung vom Orchester, man ist allein mit seiner Stimme. Dennoch hat es viel Spaß gemacht.
Demnächst singen Sie an der New Yorker Metropolitan Opera vor. Was bedeutet Ihnen das?
Ich bin sehr froh, dass ich eingeladen wurde. Das ist etwas Besonderes für einen Opernsänger. Was es für die Zukunft bringt, weiß ich nicht. Ich konzentriere mich darauf, gut vorzusingen und hoffe auf die Gunst der Stunde.
Welche Musik hören Sie privat?
Rosenstolz, Queen, Jazz, die Opern von Verdi und Puccini – eben querbeet.