PRINZ: Wie entstand die Idee zu einem solchen Festival?
Dr. Nicolai: Ich war beeindruckt von dem riesigen Braunkohlerestloch, der schönen Spree- und Parklandschaft und dem Schloss Uhyst. Vor allem aber reizte mich die gigantische, weit in die Oberlausitz ausstrahlende Kulisse des 1992 stillgelegten Altkraftwerkes Boxberg. Der nunmehr größte See Sachsens verführte mich zur Vision eines Festivals, das die unverwechselbaren Potenziale dieser Region zum Leuchten und Klingen bringt.
PRINZ: Was ist in diesem Jahr anders?
Dr. Nicolai: Die Turbinenhalle ist wegen Rückbau nicht mehr Veranstaltungsort, dafür erstmals eines der größten Landschaftskunstobjekte, das „Ohr“ am Boxberger Seeufer. Und dann gibt es zu den See-Licht-Spielen eine Lichtinstallation von einem der 300 Meter hohen Kraftwerksschornsteine.
PRINZ: Welche Veranstaltung empfehlen Sie?
Dr. Nicolai: Neben den Performances und dem Kunstparcours rund um den See vor allem die ersten Konzertnächte transNATURAexpress mit deutschen und polnischen Bands.