Paris, Mailand, New York – die Designer haben die Trends der kommenden Saison präsentiert. Welchen davon überspringen Sie? Ich lasse alles hängen, was vom Woodcutter- Design inspiriert ist. Der karierte Holzfäller-Look erinnert mich an die neunziger Jahre und schon da mochte ich ihn, trotz des gewaltigen Grunge-Hypes, nicht sonderlich.
Wovon werden Sie beeinflusst, wenn nicht von führenden Modemachern? Eine Zeit lang habe ich in Stockholm gelebt. Ich mag den Stil der Schweden-Metropole. Es ist eine Kombination aus skandinavischem Schick und ausgefallenem Design. Nirgends habe ich bisher so viele gut gekleidete Menschen gesehen.
Und Ihr ganz persönlicher Stil? Ist eigentlich kein besonderer, denn ich möchte mich nicht verkleidet fühlen. Ich kombiniere sehr gern skandinavische Labels wie Cheap Monday, Monki und Nümph mit den herkömmlichen Basics von H&M, Vero Moda und Co. Das ist alles, das gefällt mir.
Ihr absolutes No-Go? Es geht mich nichts an, aber für lebendige Schau – fensterpuppen, die sich von Saison zu Saison verwandeln und deren Laufsteg die Straßen der Stadt sind, schäme ich mich.
Verraten Sie uns noch Ihr schlimmstes Modeverbrechen? Etwas Konkretes fällt mir da gerade nicht ein. Aber wenn ich in den Sphären meines Kleiderschrankes kramen würde, könnte ich sicher das ein oder andere Stückchen Stoff finden, das ich mir nicht noch einmal kaufen würde.