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Das sind die besten deutschen Weinstädte

Das sind die besten deutschen Weinstädte

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13 Weinanbauregionen gibt es in der Bundesrepublik. Jährlich entstehen dort insgesamt etwa 900 Millionen Liter Wein. Der Pro-Kopf-Verbrauch pro Jahr liegt für den Durchschnittsdeutschen bei rund 20 Litern. Gläschen gefällig? Wir haben uns für euch nach den besten deutschen Weinstädten umgesehen.

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Willkommen bei den Weinkennern 

Ein schmackhaftes Essen, ein intensiver Wein und eine perfekt darauf abgestimmte Zigarre. Für viele Deutsche klingt das verführerisch. Seit Langem gehört die Bundesrepublik zu den größten Weinlieferanten Europas: Aus den verschiedensten Reben entstehen in Deutschland schon seit Jahrhunderten die vielfältigsten Weinsorten. Vom Weißburgunder bis hin zum Schwarzriesling. Echte Weinkenner unterscheiden die Tropfen qualitativ. Einige erkennen sogar schon am Geruch trockene, halbtrockene und liebliche Weine. Angesichts der deutschen Wein-Leidenschaft findet man in Städten wie Leipzig etliche Adressen und sogar designierte Events für gute Tropfen. Jedes Anbaugebiet hat attraktive Weinstädte. Zu den lohnenswerten zählen:

Weinbaugebiet Mosel: Trier

Weinbaugebiet Sachsen: Dresden

Franken: Würzburg

Rheinhessen: Mainz

 

1. Weinbaugebiet Mosel: Trier

Die bekanntesten Sorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Elbling.

Die Gesamtanbaufläche beträgt über 8.500 Hektar.

Unser Touren-Tipp: Trierer Weinkulturpfad

Als älteste Stadt Deutschlands verfügt Trier nicht nur über ein sehenswertes Zentrum, sondern war auch für die deutsche Weinkultur prägend. Seit mehr als 2.000 Jahren gibt es das Weinbaugebiet Mosel, in dessen Herzen die charmante Stadt liegt. Das Anbaugebiet gilt als eine der beliebtesten Weinregionen der Bundesrepublik. Vor allem leichte und fruchtige Weine entstehen hier heutzutage. Im Rahmen von Weinfesten wie dem jährlichen Weinforum Trier präsentieren mehr als 100 regionale Winzer ihre Tropfen. Außerdem bietet sich auf dem berühmten Weinlehrpfad der Stadt eine atemberaubende Aussicht vom Petrisberg.

2. Weinbaugebiet Sachsen: Dresden

Zu den bekanntesten Sorten zählen Müller-Thurgau, Riesling und Weißburgunder.

Die Gesamtanbaufläche liegt bei 518 Hektar.

Unser Touren-Tipp: Drei-Berge-Tour im Dresdner Umland

In Dresden beginnt Deutschlands östlichstes Weinbaugebiet. Seit dem 12. Jahrhundert werden an den Elbhängen Reben angebaut. Das zweitkleinste Anbaugebiet der Bundesrepublik ist vor allem für seinen Weißwein bekannt und wird von rund 3.000 Winzern bewirtschaftet. Bei abendlichen Stadtrundgängen mit Verköstigung entdecken Genießer bei einem guten Tropfen wie atemberaubende Dresdner Altstadt. Eine attraktive Auswahl an Sorten gibt es in der Frauenkirche und die Dresdner Weinfeste werden jährlich von mehr als 100.000 Menschen besucht.

3. Weinbaugebiet Franken: Würzburg

Die bekanntesten Sorten sind Grüner Silvaner, Bacchus und Domina.

Die Größe der Gesamtanbaufläche beträgt über 6.000 Hektar.

Unser Touren-Tipp: Weinwanderung am Würzburger Stein

Mit acht Weinbergen im Stadtgebiet und weiteren sechs im Landkreis ist das bayrische Würzburg eine echte Weinmetropole. Weinwanderungen am Würzburger Stein oder zur Festung Marienberg sind ein besonders Erlebnis. Auf insgesamt neun Weinfesten kommen jedes Jahr Tausende von Weinliebhabern zusammen. Die lange Tradition des regionalen Weinbaus spricht für sich. Seit dem achten Jahrhundert gedeihen in Franken schon feine Tropfen. Anders als andere Weinregionen Deutschlands ist das Gebiet nicht vorwiegend für Riesling, sondern Silvaner bekannt.

4. Weinregion Rheinhessen: Mainz

Zu den bekanntesten Sorten gehören Riesling, Dornfelder und Grauburgunder.

Die Gesamtanbaufläche liegt bei über 26.500 Hektar.

Unser Touren-Tipp: Panorama-Wanderung durch die Ebersheimer Weinberge 

Seit 2008 ist Mainz inmitten Rheinhessens ein Mitglied des Netzwerks Great Wine Capitals. Die Großstadt im größten aller deutschen Weinbaugebiete hat nicht nur eine eigene Weinkönigin, sondern beheimatet außerdem das Deutsche Weininstitut. Neben klassischen Weinstauben liegen in der Altstadt zahleiche moderne Vinotheken. Bei Verkostungen wie dem Mainzer Weinmarathon oder der städtischen Weinbörse kommen Genießer voll auf ihre Kosten. Feste wie der Mainzer Weinmarkt oder die Weintage ziehen Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Schon seit 20 vor Christus wurde in der Region Wein gezogen.

Achtung: Corona-Regelungen beachten! Während der Krise finden Weinfeste und Verköstigungen nicht oder nur in abgewandelter Form statt.


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