Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat

Das Sprechen über Ost- und Westdeutschland ist wichtig: Nach Dirk Oschmann und Katja Hoyer geht es in die nächste Runde. DDR, Umbruchszeit, BRD: Wie können wir alle besser miteinander leben? Niemand wäre nicht gern dabei bei diesen Nächten des Erzählens, Lachens, Diskutierens

Drei Freundinnen, ein Küchentisch, vor den Fenstern die Nacht: Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann reden. Über sich als „Ostfrauen“, was auch immer diese Schublade bedeutet, über das Glück krummer Lebensläufe, über die Gegenwart mit ihrer sich ständig reindrängelnden Vergangen- heit. Es wird getrunken, gelacht und gerungen, es geht um Erinnerungsfetzen und Widersprüche, um die Vielschichtigkeit von Prägungen und um mit den Jahren fremd gewordene Ideale. Im Buddhismus gibt es Geister, die aus achtlos weggeworfenen Dingen geboren werden – „wie sähe der Dinggeist der DDR aus?“, fragen die drei. Ihr Buch ist dem Erinnern und dem Sich-neu-Erfinden gegenüber so gewitzt und warmherzig, wie es jede große Gesellschaftsdiskussion verdient.

(c) Foto

Nächster Termin

Freitag, 27.09.2024

Beginn

18:00 Uhr
Riesaer Str. 32
01127 Dresden

Vorverkauf

13,90 EUR

Eintritt Hinweise

Ermäßigte Karten für Schüler:innen, Studierende, Sozialhilfeempfänger:innen, Schwerbehinderte und Geflüchtete sind sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse erhältlich, den Nachweis bitte am Einlass erbringen. Der Eintritt für die Begleitung einer schwerbehinderten Person ist frei.Der kleine Saal ist leider nicht barrierearm erreichbar.

Anfahrt

Map data © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA
Teilen