Die Stadt gehört UNS.

Peter Bause: „Man stirbt doch nicht im dritten Akt!”

Aus dem Rotschopf ist ein Silberkopf geworden.
Das darf auch sein, denn: „Es war alles sehr rastlos,
es war alles sehr schnell! Über sechzig Jahre
Beruf, und nun bin ich achtzig”, schreibt Peter
Bause in seinen Erinnerungen. Und schüttet einen
prallvollen Sack schönster Theateranekdoten aus,
in denen seine Kollegen Herwart Grosse, Martin
Hellberg, Dietrich Körner, Klaus Piontek, Ekkehard
Schall, Rolf Ludwig auf und hinter der Bühne
schier unglaubliche Auftritte haben. Da wird eine glanzvolle Theaterepoche
lebendig. Der vielseitige Schauspieler hat in zahllosen Theaterund
Filmrollen brilliert, hat große und kleine, komische und tragische
Rollen – in einem Spektrum vom „Faust” bis zum „Milchmann Tevje”
– gespielt und jede einzigartig und dem Publikum unvergesslich gemacht.
Mit viel Humor und klugem Understatement schreibt Peter
Bause über sein Schauspielerleben.
Peter Bause, geboren 1941 in Gotha, kam erst nach seiner Ausbildung
zum Briefträger inklusive Leitung des Jugendpostamts in Magdeburg
zur Schauspielerei. 1959 entdeckte er schließlich seine wahre Berufung
– und die Schauspielszene der DDR ein Talent. 1963 bis 1993
spielte er am Berliner Ensemble. Seine daraufhin folgende Arbeit als
freischaffender Schauspieler brachte ihn nach Dresden, Hamburg und
auch München. Für die Rolle des Jacob Weintraub in „Place of Birth:
Bergen-Belsen” gewann er 2017 den Theaterpreis Hamburg in der
Kategorie „Herausragender Darsteller”. Seinen ersten Fernsehauftritt
erlebte Bause 1966 im DDR-Musikfilm „Reise ins Ehebett” mit Frank
Schöbel. Auch in beliebten Familienserien wie „Unser Lehrer Doktor
Specht” oder „Praxis Bülowbogen” hat er mitgewirkt.

Termin

Sonntag, 08.01.2023

Beginn

16:00 Uhr
Kötitzer Str. 30
01640 Coswig

Eintritt Hinweise

Einlass: 15:00

Anfahrt

Map data © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA
Teilen