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Neu entdeckt: Caffé Enuma

Das einzige vernüftige Café am Hauptbahnhof ist umgezogen. Am Karolingerplatz werden zukünftig Pasta und der (viellicht) beste Kaffee der Stadt serviert.

Die schlechte Nachricht zuerst: Mit dem „Enuma“ hat sich das einzig gute Café aus dem Bahnhofsviertel verabschiedet. Aber vielleicht ist der Wegzug nur konsequent. Zwischen Pornokinos, Kamps-Filialen und Handyshops wirkte das Enuma immer wie die letzte Rose auf einem vor Jahren umgekippten Teich. Nun hat Betreiber Mario seine Sachen gepackt und das Shabby-Chic-Café nach Bilk verlagert, genauer gesagt an den Karolingerplatz. Der ist auch nicht gerade ein Juwel, insofern besteht schon mal nicht die Gefahr der Schickimickisierung. Einen Großteil der Deko hat Mario mitgenommen, selbst der abgewetze rote Holzboden und das alte Sofa haben die Reise nach Bilk überstanden. Ganz so gemütlich wie am Hauptbahnhof sind die Räume (noch) nicht – dafür ist der Kaffee weiterhin erstklassig, wenn nicht der beste in der Stadt. Kultkoch und Danny-de-Vito-Lookalike Antonio hat den Umzug ebenfalls mitgemacht und serviert weiterhin schlichte und gute Pasta von Tonno bis Verdure. 


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