Ankommen: Ideale Gelegenheiten zur ersten Kontaktaufnahme sind Studentenpartys. In Düsseldorf etwa die Reihe Campus Revolution im 3001 im Medienhafen (AK 5 Euro mit Studentenausweis, 7 Euro ohne Ausweis, www.d-3001.de). An jedem ersten Mittwoch im Monat geht es im Hafenclub richtig rund. Bei tanztauglichen Mainstream-Sounds feiern Studis zu BAföG-freundlichen Kursen bis zum Abwinken. Auch die College Pop-Partyreihe für Studenten und Abiturienten in der Nachtresidenz (VVK 6, AK 9 Euro, nachtresidenz.de) sollten sich angehende Akademiker merken. Hier wird nicht nur vernetzt und geflirtet wie Hölle, auch heiße Beats gehören zum Programm. Soundbreite: Crossover aus House, R&B und Classix. Wer auf etwas härtere Klänge steht, sollte im Stone (AK 3-5 Euro, stone-club.de) vorbeischauen. Im legendären Punkrock-Club Ratinger Hof residiert seit 2003 der Stone-Club. Wer Alternative und Independent-Sounds mag, dem seien die unregelmäßig stattfinden Campus rockt!-Sausen empfohlen. Aber auch an den normalen Wochenenden rockt im Stone auf der Ratinger Straße immer ein sehr hoher Studentenanteil.

Essen: Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen. Ein Studi-Klassiker ist das Café Knülle. Das kompakte Kneipencafé in Uninähe ist in den knapp zwei Jahrzehnten seines Bestehens schon zu einer Institution geworden. Viele Studenten, ewig Studierende und die Nachbarschaft schätzen das Knülle wegen seines leckeren Frühstücks, prima Baguettes, der Salate sowie des guten Milchkaffees. Abends trifft man sich auf einen Plausch zum Klönen (Oberbilker Allee 24, D-Friedrichstadt, Tel.318443, Mo-Do 10-1,Fr/Sa 10- 3, So 9-1 Uhr). Ebenfalls schon lange im Geschäft ist das Mooren 18. Das Lokal ist eine der wenigen richtigen Studentenkneipen in der Stadt. Aus der Küche gibt´s zu wirklich fairen Kursen bis kurz vor Schluss kleine Bierhappen, Salatvariationen sowie zünftig-mediterranes von der Tageskarte. Etwa Fladenbrot mit Tunfisch. Zum Runterspülen gibt´s Frischgezapftes und Hochprozenter (Moorenstr. 18, D-Bilk, Tel.344692, Mo-Do 16-2, Fr/Sa 16-3 Uhr, mooren18.de).

Kinorabatte: Kinokarten sind mittlerweile ein teures Vergnügen geworden. Doch Sparfüchse können mit dem Erwerb eines Gilde-Passes der Filmkunstkinos ihren Geldbeutel schonen. Die Düsseldorfer Filmkunstkinos Bambi, Cinema, Metropol, Atelier und Souterrain bieten cineastische Lichtblicke im Multiplex-Einheitsangebot und werden regelmäßig für ihr ambitioniertes Programm ausgezeichnet. Inhaber des Gilde-Passes können beim Kinobesuch Geld sparen: Wer einmalig 10 Euro (Studenten 6 Euro) zahlt, erhält den ein Jahr gültigen Gilde-Ausweis und somit Rabatt von 2 Euro auf jeden Kinobesuch. Der Normalpreis liegt zwischen 6,50-7,50 Euro (Brachtstr. 15, D-Bilk, Tel. 1711194, filmkunstkinos.de). Auch die großen Multiplex-Kinos geben Rabatt. Dienstag ist Kinotag im UCI im Hafen: Dann kosten Karten zwischen 5 und 6 Euro statt rund 8 Euro. Studenten mit Ausweis zahlen Mo/Mi/Do 6, Fr-So 6,50 Euro und können so je nach Sitzplatz zwischen einem bis zwei Euro sparen (UCI-Kinowelt, Hammerstr. 29, D-Hafen, Tel. 30085385, uci-kinowelt.de). Im UFA-Palast am Bahnhof ist montags und dienstags Kinotag. Dann zahlen Besucher zwischen 5 und 6 Euro pro Ticket statt ca. 8 Euro. Am Mittwoch zahlen Studis mit Ausweis 6 Euro fürs Ticket statt des Normalpreises (UFA-Palast, Worringer Str. 142, D-Mitte, Tel. 6306701, ufa-duesseldorf.de).

Lernen: Die Kunst des perfekten Referats, frei nach Martin Luther: „Tritt fest auf, mach’s Maul auf, hör‘ bald auf!“ Mindestens so wichtig wie der Inhalt ist die Präsentation eines Referates. Wer bei seinem Vortrag die Zuhörer vergisst, der fördert das kollektive Einschlummern. Unbedingt folgende Expertentipps beachten:
1. Auch bei freien Vorträgen den Redetext schriftlich formulieren und üben.
2. Einfach sprechen: kurze Sätze, wenige Fremdwörter.
3. Bei Vorformulierungen nicht nur Substantive aufschreiben, sondern auch Verben. Das ergibt schönere Sätze.
4. Folien nicht zu schnell wechseln, sonst wird das Referat zum Trickfilm.
5. Das Gesprochene mit Gestik verstärken.
Und um das zu üben, und ungestört zu lernen geht man am besten in den Japanischen Garten (Nordpark, nähe Aquazoo/D-Stockum). Er ist ganzjährig geöffnet, der Eintritt frei. Ein fernöstliches Idyll und ideal zum Lernen ist der im Nordwestzipfel des Nordparks beheimatete Japanische Teichgarten mit Steinen, Laternen und, landestypischen Pflanzen.

Auf der nächsten Seite gibt es weitere Adressen und Tipps für Theater & Kultur, Yoga & Sportangebote sowie für Schwule & Lesben.Theater und Kultur: Dass Düsseldorf eine Modestadt ist, singt landauf landab jedes Kind. Aber die Metropole ist auch kulturell top aufgestellt. Und viele Düsseldorfer Kulturstätten bieten preiswerte Tickets für Studierende an. Etwa das Kom(m)ödchen (Kay-und-Lore-Lorentz-Platz, D-Altstadt, Tel. 32 94 43, kommoedchen.de). Die legendäre Kabarettbühne, in der schon Harald Schmidt seine Bühnentauglichkeit einst bewies und immer noch regelmäßig zu Gast ist, hat ein Herz für Studenten. Angehende Akademiker mit gültigem Ausweis zahlen statt des Normalpreises (VVK 25,90-27,90, AK 22,50-24,50) von sonntags bis donnerstags VVK 17,40, AK 15 Euro und freitags und samstags VVK 19,40, AK 17 Euro. Auch das Schauspielhaus (Gustaf-Gründgens-Platz 1, D-Mitte, Tel. 36 99 11, duesseldorfer-schauspielhaus.de) hat günstige Tickets: Studierende mit gültigem Ausweis zahlen für das Ticket nur 7 Euro.

Yoga & Sport: Die Uni Düsseldorf bietet für sportive Studierende ein breites Spektrum an Betätigungsfeldern, die an verschiedenen Orten in der Stadt ausgeübt werden können: u.a. Aerobic, Eishockey, Segeln, Fußball, Breakdance, HipHop, Volleyball oder Fitnesstraining. Infos und Anmeldeformulare gibt’s im Hochschulsportreferat beim AstA (uni-duesseldorf.de/hochschulsport).

Queer: Obwohl Köln die Hochburg der schwulen und lesbischen Szene im Rheinland ist, lässt es sich in der Landeshauptstadt diesbezüglich auch ganz gut aushalten. Ein Dauerbrenner hier ist das Internationale Gayhappening. Das altgediente, nimmermüde Urgestein DJ Helmy ist seit Jahren Ausrichter des Internationalen Gayhappenings. Wenn der queere Partyzirkus in Düsseldorf gastiert, residiert er in der Nachtresidenz (Bahnstr. 13-15, D-Mitte, nachtresidenz.de; gayhappening.de). Außerdem im Programm: Table Dance, Men Strip, Varieté Artistik und Surprise Acts. Eine regelmäßige wöchentliche Partyreihe läuft im Monkey´s gleich nebenan. Der kompakte Kö-Club ist der Spezialist für elektronische Tanzmusik in der Stadt. An den Wochenenden legen hier hochkarätige DJs aus der Techno-Szene im Club bis zum Morgengrauen auf. Donnerstags ist der Affenclub für die Housepartyreihe Pink Monkey´s (AK 5) für Gays & Friends reserviert, bei der es auch richtig rund geht (Monkey´s Club, Königsallee 36, D-Mitte, jeden Do, 22 Uhr, AK 5 Euro, monkeysclub.com).