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Studieren und Leben in Düsseldorf: Darauf sollten angehende Studenten achten

Düsseldorf ist nicht nur die Landeshauptstadt von NRW. Heinrich-Heine-Universität (HHU), Hochschule Düsseldorf oder die Kunstakademie machen die Stadt zu einem Standort, in dem Bildung großgeschrieben wird. Wer sich für ein Studium in Düsseldorf entscheidet, sieht sich vielen Freiheiten gegenüber. Aber: Es warten auch viele Herausforderungen auf angehende Akademiker.

Die Wohnungssuche ist in einer Metropole wie Düsseldorf mit Sitz der Landesregierung alles andere als einfach. Zumal Studenten gerade im Hinblick auf Wohngemeinschaften immer mit Familien konkurrieren. Aber auch das Thema Finanzierung wird schnell zu einer echten Herausforderung. Wo BAföG, Eltern und Großeltern direkt ineinandergreifen, können sich Studierende voll auf die Ausbildung konzentrieren. In vielen Fällen wird es ohne einen Nebenjob allerdings nicht gehen. 

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Was erwartet Studenten in Düsseldorf alles? Und warum lohnt sich auf jeden Fall, die Hochschulen nicht gleich aus der engeren Auswahl auszuschließen.

Wohnungssuche: Welche Möglichkeiten bieten sich in Düsseldorf? 

Wer sich für einen Studienplatz in Düsseldorf entscheidet, braucht – sofern die Stadt nicht schon Heimatstadt ist – ein Dach überm Kopf. Infrage kommen dabei ganz unterschiedliche Optionen. Eine komplette Wohnung allein zu mieten, dürfte angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen nur für wenige Studenten eine Option sein. Viel eher sind:

  • Wohnheim
  • WGs

für angehende Akademiker die günstigere Option. Wie gestaltet sich die Wohnungssuche in Düsseldorf? Laut Haus und Grund gibt es in der Stadt mehr als 350.000 Wohnungen. Wie in allen Metropolen und Ballungszentren ist auch in Düsseldorf über Jahre der Trend steigender Wohnungsmieten zu beobachten gewesen.

Düsseldorf mit relativ hohem Mietniveau

So gibt der Verband Haus und Grund für den aktuellen Mietspiegel eine durchschnittliche Steigerung um 4,5 Prozent an. Die Mietentwicklung ist allerdings nicht in allen Stadtteilen identisch. Besonders gefragte Wohnlagen, in denen Investoren bzw. Eigentümer auch noch umfassend sanieren und modernisieren, stechen in der Betrachtung heraus.

Leider sind kaum statistische Angaben aus der öffentlichen Hand verfügbar. Aus Erhebungen, welche auf Wohnungsinseraten basieren, lässt sich allerdings ein sehr deutlicher Unterschied zwischen Düsseldorf und dem Umland herauslesen. Im Schnitt liegen die Mieten circa drei Euro über dem Mietniveau in NRW und immer noch deutlich über der Durchschnittsmiete im gesamten Bundesgebiet.

Studentenwohnung online suchen

Die Erkenntnis, dass Mietraum in Düsseldorf teurer wird, ist weder noch wirkt diese Erkenntnis besonders spektakulär. Was die Situation für Studenten allerdings erschwert, ist die Konkurrenz am Wohnungsmarkt. Angehende Akademiker brauchen keine 3‑Zimmer-Wohnung, es genügt in der Regel ein Appartement mit einem möblierten Zimmer und Kochecke.

Leider sind die Mieten in diesem Segment – auf den Quadratmeter bezogen – vergleichsweise hoch. Auf der anderen Seite stehen Studenten, die eine WG gründen wollen, immer mit Familien in direkter Konkurrenz. Für eine WG sind Wohnungen mit zwei bis drei Räumen ideal. Eine Wohnungsgröße, wie sie auch von Familien bevorzugt nachgefragt wird.

Wer als einer der tausenden Erstsemester in Düsseldorf ist, verschafft sich am besten mit sehr viel Vorlaufzeit einen Überblick zum Wohnungsmarkt. Heißt in der Praxis: Es wird nicht erst drei Wochen vor Beginn der Vorlesungen nach einer Bleibe gesucht. Im Idealfall wird der Wohnungsmarkt bereits mit der Bewerbung auf einen Studienplatz sondiert.

Hierzu einfach übers Internet:

  • Studentenwohnheime
  • Privatvermietungen
  • WG-Zimmer

recherchieren. Offizielle Wohnheim für Studenten werden im Regelfall durch Studentenwerke betrieben. Zu den über das Düsseldorfer Studentenwerk gelisteten Anlagen gehören unter anderem die Wohnheime:

  • Bittweg
  • Brinckmannstraße
  • Derendorf

Insgesamt stehen hier mehr als 4.300 Wohnmöglichkeiten zur Verfügung. Wer Interesse an einer solchen Wohnmöglichkeit hat, muss sich über das Studentenwerk bewerben.

Auch private Wohnheimanbieter checken

Parallel bieten einige private Betreiber Wohnheimplätze an. Übrigens: WGs finden Studenten heute auch in Düsseldorf nicht mehr nur am Schwarzen Brett. Inzwischen haben sich diverse Plattformen und Wohnungsbörsen etabliert, dank derer es relativ einfach ist, auch aus der Entfernung nach einer Bleibe zu suchen. 

Bei der Suche ist unbedingt an verschiedene Aspekte zu denken: 

  • Je größer die Entfernung zwischen Düsseldorf und dem Wohnort, umso aufwendiger der Umzug. Ein möbliertes Appartement hat also durchaus seinen Nutzen.
  • Außerdem darf nicht vergessen werden, dass im Regelfall auch für Wohnheime eine Kaution zu hinterlegen ist. Im Budget muss diese auf jeden Fall drin sein bzw. bei den Kosten für den Umzug nach Düsseldorf als Student eingeplant werden.

Studienfinanzierung: Wie lässt sich die finanzielle Situation lösen? 

Die Entscheidung für ein Studium im Allgemeinen und in Düsseldorf bedeutet, Weichen für die Zukunft zu stellen. Zwar ändern sich Erwerbsbiografien heute deutlich stärker als noch vor 20 Jahren oder 30 Jahren. Mit dem Studium legt jeder angehende Akademiker allerdings den Grundstein seiner späteren Karriere.

Ein Studium kostet dennoch in erster Instanz Geld. Und die Ausgaben sind überraschend hoch. Das Deutsche Studentenwerk rechnet mit rund 819 Euro Lebenshaltungskosten für einen Studenten in Deutschland. Knapp 900 Euro müssen sich Studenten also erst einmal aus dem „Ärmel schütteln“, um studieren zu können.

Die Finanzierung wird also sehr schnell zu einer existenziellen Frage. Wie lässt sich dieses Dilemma auflösen? Grundsätzlich bieten sich verschiedene Ansätze zur Finanzierung des Lebensunterhalts in Düsseldorf:

  • BAföG
  • Stipendien
  • Hilfen aus dem Verwandtenkreis
  • Studienkredite
  • Nebenjobs

Jeder dieser Punkte hat seine Vor- und Nachteile. Viele Studenten stützen sich nicht allein auf eine Finanzierungsquelle, sondern kombinieren beispielsweise BAföG und die Unterstützung der Eltern oder einen Nebenjob.

Ist BAföG ausreichend für ein Studentenleben? 

Wieviel Geld ein Student im Mittel in Deutschland braucht, zeigt die Erhebung des Studentenwerks. Ist diese Summe in der Praxis ausreichend oder lediglich der berühmte Tropfen auf den heißen Stein? Aktuellen Statistiken zufolge bekommt ein angehender Akademiker knapp 500 Euro durchschnittlich als Förderung über BAföG.

Am Bedarf lässt sich mühelos erkennen, dass eine Finanzierungslücke übrigbleibt. Theoretisch müssen noch etwa 400 Euro irgendwo herkommen. Diese fallen kaum einem Studenten einfach in den Schoß. Dass BAföG nicht ausreicht, bemerken nicht nur Studenten in Düsseldorf. An kaum einem Hochschulstandort sind die Lebenshaltungskosten so niedrig, dass mit knapp 500 Euro alle Ausgaben aus der täglichen Lebenshaltung bestritten werden können.

In diesem Zusammenhang ergeben Recherchen übrigens einen sehr interessanten Fakt. Die HHU hat sich tatsächlich die Mühe gemacht, Ausgaben eines Studenten in Düsseldorf im Durchschnitt zu ermitteln. Das Ergebnis: Bei den Mieten ist mit Summen zwischen 400 Euro bis 500 Euro zu rechnen. Damit ist bereits ein großer Teil des Budgets aufgebraucht. Unterm Strich geht die Uni Düsseldorf davon aus, dass Studenten zwischen 750 Euro bis 900 Euro pro Monat zum Leben brauchen werden.

Unterstützung durch die Eltern

Viele Erstsemester werden von ihren Eltern oder den Großeltern Unterstützung erhalten. Dies passiert unter anderem in Form des Kindergelds. Letzteres wird bis zum Alter von 25 Jahren an die Eltern ausgezahlt. Mittlerweile gibt es mehr als 200 Euro für das erste Kind. 

Zusammen mit dem BAföG würden so schon etwa 700 Euro zusammenkommen. Reicht aber immer noch nicht. 

Tipp: Gerade Großeltern wollen ihren Enkeln etwas Gutes tun – sie aber nicht zu sehr verwöhnen. Statt jeden Monat einfach Geld auf das Konto zu überweisen, könnte ein Privatdarlehen vereinbart werden. Hier muss aber auf jeden Fall an die Vertragsgestaltung gedacht werden. Andernfalls könnte der Verdacht einer verdeckten Schenkung aufkeimen. Dies bedeutet unter anderem, dass ein privates „Bildungsdarlehen“ beim Zins verschiedene Klippen zu umschiffen hat. Wird ein Kreditvertrag niedergelegt, sollte hierin auch geklärt werden, in welcher Form die Rückzahlung erfolgt.

Beliebte Finanzierung – der Nebenjob

Eine gerade in den höheren Semestern beliebte Finanzierungsquelle ist ein Nebenjob. Klassische Tätigkeiten sind die Servicekraft, ein Minijob für Studenten im Einzelhandel oder Logistikhelfer. Damit lässt sich bereits sehr gut ein finanzieller Puffer aufbauen.

Wer sich für diesen Weg entscheidet, muss allerdings ein paar Punkte im Hinterkopf behalten. Wichtig ist die Abstimmung von Studium und Job. Nebenjobs dürfen nicht zum eigentlichen Dreh- und Angelpunkt werden.

Allgemein gilt in Deutschland während der Vorlesungszeit die 20-Stunden-Regel. So viel darf als Student gejobbt werden, um immer noch das Werkstudenten-Privileg in der Sozialversicherung in Anspruch zu nehmen – sprich keine Sozialabgaben abführen zu müssen. 

Tipp: In den Semesterferien darf über diese Regel hinaus deutlich mehr gearbeitet werden. Bietet sich die Gelegenheit, ist dann in Düsseldorf auch ein Vollzeitjob drin.

Wird neben dem Studium gejobbt und dabei am Ende auch der eine oder andere Euro an Lohnsteuer abgeführt, ist die Steuererklärung übrigens ein wichtiger Punkt. Auf diese Weise kann ein Teil der Steuer – möglicherweise sogar komplett – zurückgeholt werden. Sich vorher informieren bringt hier in jedem Fall Vorteile.

Studienkredit und Stipendium

Nebenjobs machen zwar unabhängig, haben aber auch gewichtige Nachteile. Sie kosten vor allem Zeit, die fürs Studium fehlt. Wer als Student in Düsseldorf finanziell unabhängig sein, sich aber auch voll aufs Studium konzentrieren will, kann andere Möglichkeiten ausschöpfen.

Studienkredite werden unter anderem von der KfW – aber auch diversen Banken – vergeben. Die Summe des Darlehens ist in aller Regel begrenzt. Gleiches gilt für den Auszahlungszeitraum. Kredite haben den Vorteil, dass sie unabhängig von der Hinzuverdienstsituation – anders als BAföG – vergeben werden. Außerdem können angehende Akademiker immer mit der vereinbarten Summe rechnen. 

Das Ganze hat natürlich auch Schattenseiten. Jeder, der sich für dieses Format in der Finanzierung seines Studiums entscheidet, geht mit einer Hypothek auf den Schultern auf Jobsuche. Je nach Vertragsbedingungen bleibt nur wenig Spielraum, um bei Karriereangeboten wählerisch zu sein. Außerdem besteht die Gefahr, dass durch eine „Ehrenrunde“ die finanzielle Planung vollkommen durcheinandergerät.

Stipendien kommen ohne diese beiden Nachteile aus. Aber: Hinsichtlich des finanziellen Spielraums sind die Möglichkeiten mitunter begrenzt. Soll heißen: Viele Stipendien leisten nur einen Beitrag zur Finanzierung und können

  • Miete
  • Essen
  • Telefon & Co.

nicht komplett decken. Insofern sind viele Stipendien eine reine Unterstützung zum BAföG oder dem Studienkredit. Außerdem hat das Ganze noch einen Nachteil. Um Aussicht auf Erfolg beim Antrag zu haben, sind oft festgelegte Bedingungen zu erfüllen.

Studentenleben in Düsseldorf: Die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten 

Warum in Düsseldorf studieren? Diese Frage steht immer wieder im Raum, wenn die Hochschule oder HHU auf irgendeiner Liste stehen und über das Studieren nachgedacht wird. Ein wichtiger Grund: Durch die vielen Hochschulen in der Landeshauptstadt von NRW gibt es eine besonders große Auswahl an verschiedenen Studiengängen.

Allein an der Heinrich-Heine-Universität werden Dutzende Studiengänge an den fünf Fakultäten angeboten. Zusätzlich bietet die Hochschule Düsseldorf mit sieben Fachbereichen gerade in den technischen Berufsbildern weitere Auswahl.

Was das Studentenleben so interessant macht, ist die unmittelbare Nähe von Universitäts- und Hochschulcampus. Damit wird die Landeshauptstadt auf engstem Raum zu einem Schmelztiegel. Denn neben den beiden bekannten Hochschulen gibt es noch einige weitere Standorte – wie die Kunstakademie. 

Unterm Strich kommt Düsseldorf so auf eine beachtliche Zahl von Studenten. Rund 50.000 angehende Akademiker machen die Stadt nicht nur jung und dynamisch. Von den Studenten profitieren auch die Restaurants und Kneipen der Stadt.

Großes Freizeitangebot für Studenten 

Schließlich wollen Studenten nicht nur tagsüber im Hörsaal sitzen. Abends ist in den Szenekneipen und hippen Studenten-Vierteln der Stadt eigentlich immer etwas los. Und an den Wochenenden zieht es junge Erwachsene Richtung Rheinwiesen oder in die Parks der Stadt. Durch die zunehmende Fokussierung auf Bildung hat es Düsseldorf geschafft, ein besonderes Flair zu entwickeln.

Besondere Highlights für Studenten sind dabei:

  • Der Düsseldorfer Karneval (mehr als 300 Karnevalssitzungen vom 11.11 des Jahres bis zum Aschermittwoch)
  • Die längste Theke der Welt (über 260 Kneipen und Brauhäuser in der Altstadt)
  • Nacht der Museen (allein 18 verschiedene Museen im Stadtgebiet)
  • Shopping-Möglichkeiten (es existieren auch viele Boutiquen für studentische Finanzen)

Heinrich-Heine-Universität: 5 Fakultäten und jede Menge Studiengänge 

Mit mehr als 36.000 Studenten ist die HHU – so die Abkürzung der Heinrich-Heine-Universität – mit die größte Hochschule der Landeshauptstadt Düsseldorf. In ihrer heutigen Form mit fünf Fakultäten ist die Hochschule 1993 entstanden. Die ursprüngliche Gründung aus einer Akademie für Medizin geht auf das Jahr 1965 zurück. Der jährliche Etat für die Universität liegt bei über 400 Millionen Euro.

Hinsichtlich der begehrten Titel als Elite-Uni hat die Hochschule den Sprung in diesen Kreis bisher noch nicht geschafft. Aber: Einzelne Projekte werden im Rahmen von Exzellenzclustern gefördert.

Die Fakultäten der Heinrich-Heine-Universität umfassen:

  • Juristische Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät.

Zu den Besonderheiten der Hochschule gehört die direkte räumliche Verbindung zwischen der medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum. Letzteres ist mittlerweile eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Durch die enge Verzahnung miteinander können Forschung, Lehre und die Patientenversorgung in Düsseldorf miteinander verbunden werden.

Leider ist die Universität selbst etwas von der Innenstadt abgeschnitten. Zwischen zwei Veranstaltungen mal eben ein Treffen in der Stadt? Das könnte zeitlich eng werden. Eventuell trägt dies dazu bei, dass Düsseldorf selbst nicht als typische Studentenstadt wahrgenommen wird, obwohl hier allein an der HHU 30.000 Studierende eingeschrieben sind.  

Hochschule Düsseldorf

Die Hochschule Düsseldorf ist in ihrer heutigen Form 2015 entstanden, hieß bis dahin Fachhochschule Düsseldorf und ist auf einem neuen Campus in Düsseldorf-Derendorf untergebracht. Eigentlicher Gründungszeitpunkt ist das Jahr 1971, als die FH Düsseldorf aus der Zusammenfassung mehrerer Ausbildungsstätten hervorging.

Aktuell sind an der Hochschule mehr als 10.000 Studenten verschiedener Semester eingeschrieben, die in sieben unterschiedlichen Fachbereichen ihre Ausbildung erhalten. Das Augenmerk liegt auf technischen Berufen sowie:

  • Medien
  • Sozial- und Kulturwissenschaften
  • Wirtschaft.

Zwar ist die Hochschule insgesamt kleiner als die Universität. In Bezug auf die Qualität der Ausbildung steht sich der HHU allerdings nicht nach.

Zu den Besonderheiten der Hochschule gehört die Förderung von Angehörigen mit Kindern. So nehmen Kindertagesstätten in Campusnähe bevorzugt Kinder von Mitarbeitern und Studenten auf. Zusätzlich unterstützt ein eigenes Familienbüro Angehörige der Hochschule bei Fragen und Problemen rund um das Thema Kinderbetreuung.

Kunstakademie Düsseldorf

Universität und Hochschule dominieren ganz klar den Blick auf die Studentenstadt Düsseldorf. Kommen beide doch auf mehr als 40.000 Studenten und stellen damit den Löwenanteil der Studierenden in Düsseldorf. Deutlich älter als beide zusammen ist allerdings eine ganz andere Hochschule – die Kunstakademie.

Bereits Ende des 18. Jahrhunderts durch Kurfürst Carl Theodor als Kurfürstlich Pfälzische Akademie der Maler-, Bildhauer- und Baukunst gegründet, hat die Kunstakademie bis heute überdauert. Untergebracht in einem historisch und architektonisch interessanten Bauwerk, unterrichtet die Akademie heute in zwei Hauptbereichen:

  • Kunst
  • Kunstbezogen Wissenschaft.

Zu den Aufgabenbereichen gehört nicht nur die Ausbildung von Künstlern und kunstnahen Berufen. Auch die Lehramtsausbildung im Fachbereich Kunst wird von der Kunstakademie Düsseldorf übernommen.

Fazit: Düsseldorf – eine interessante Stadt zum Leben & Studieren

Endlich nicht mehr bei den Eltern wohnen, sondern in Düsseldorf als Student auf eigenen Beinen stehen. Klingt verlockend, hat aber auch einige Hürden und Stolpersteine. Wer sich für das Studium in der Landeshauptstadt von NRW entscheidet, kann an verschiedenen Hochschulen der Stadt studieren. Damit ist die Auswahl an Studiengängen riesig – und für verschiedene Interessen und Neigungen etwas dabei. 

Auf der anderen Seite bedeutet das Studium in einer Stadt wie Düsseldorf auch, dass angehende Akademiker lernen müssen, auf eigenen Beinen zu stehen. Hierzu gehört auch die Finanzierung des Alltags. Mieten sind in diesen Zusammenhang nur eine Seite der Medaille. Gerade Handy, Essen und Strom schlagen direkt aufs Budget durch. Wer nicht mit BAföG rechnen kann, muss sich schnell etwas einfallen lassen – wie einen Nebenjob oder das Stipendium und Studienkredite. 


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