TICKET-PREISE STEIGEN
Frankfurt ist keine fahrradfreundliche Stadt. Dieser Nachteil wird jedoch durch die geringe Größe der City aufgehoben. Mit dem Rad kommt man wirklich zügig voran. Das ÖPNV-Ticket ist im Vergleich zu anderen Städten sehr teuer. Die nächste Preiserhöhung kommt am 12. Dezember. Carsharing hat sich etabliert, ist aber noch ausbaufähig. Es wird seltener für Cityfahrten als für längere Strecken genutzt.

STADTMOBIL
RHEIN-MAIN.STADTMOBIL.DE

Kosten Tarif „EASY“ für Gelegenheitsnutzer, 50 Euro Erstanmeldung, Monatsbeitrag 3, Sicherheitspaket 39 Euro, Fahrtpreis ab 2,50 Euro/Stunde
Stationen/ Flotte 111 Wagen (darunter BMW 1er oder Mini-Cooper!), 49 Stationen
So geht’s Persönliche Anmeldung in der traffiQ-Insel an der Hauptwache oder im Stadtmobil-Büro am Hauptbahnhof. Mit Zugangskarte gibt“s den Schlüssel fürs Fahrzeug, Buchung online oder telefonisch.
Vorteil Autos stehen in der gesamten Stadt, schicker Fuhrpark
Nachteil Ausleihe und Rückgabe nur dort, wo das Auto abgeholt wurde

Lohnt für: spontane Großeinkäufer, Mini-Fans, Leihe ohne Internet

BOOK-N-DRIVE
BOOKNDRIVE.DE

Kosten Einmalig 50 Euro Anmeldegebühr, 60 Euro Jahresgrundpreis, Fahrtpreis ab 2 Euro/Stunde in Klasse XS, Tagespreis ab 22 Euro
Stationen/ Flotte in Frankfurt 119 Autos, von Opel Corsa bis Vivaro Transporter, 66 Verleihstationen
So geht’s Nach Erstanmeldung gibt es Kundenkarte und PIN, Buchung übers Internet, Karte öffnet Wagen oder Keymanager.
Vorteil verschiedene Fahrzeuggrößen und Tarife je nach Nutzungsintensität
Nachteil feste Servicestationen

Lohnt für Urlaubstrip, Mini-Umzug, City-Individualisten

RMV
RMV.DE

Kosten Einzelticket 2,40 Euro, Kurzstrecke 1,50 Euro. Monatskarte 76 Euro, 9-Uhr-Monatskarte 60,80 Euro (alle Vorteile der normalen Karte, gilt Mo-Fr aber erst ab 9 Uhr!)
Stationen/ Flotte in Frankfurt 724 Haltestellen, 512 Fahrzeuge, täglich 500.000 Fahrgäste
Vorteil Keine Parkplatzsuche, umweltschonend, Veranstaltungstickets gelten häufig auch als Fahrkarte. Ab 1.30 Uhr fahren täglich Nachtbusse auf 24 Linien durch Frankfurt und in die Region.
Nachteil morgens und abends zur Rush-Hour voll, Muffel-Geruch bei Regen

Lohnt für: Pendler, Frankfurter ohne Auto, Theaterbesucher, Partyleute

CALL A BIKE
CALLABIKE-INTERAKTIV.DE

Kosten bei Erstregistrierung 12 Euro, 7,50 Euro werden bei Online-Anmeldung gutgeschrieben, 8 Cent pro Minute, 15 Euro pro Tag, ermäßigte Tarife für Bahncard-Inhaber
Stationen/Flotte 1000 Räder im Stadtgebiet, keine festen Stationen
So geht“s Telefonisch (Sprachmenü) oder per App (hilft auch beim Finden eines Rades) Daten des Leihrads eingeben und Code für den Riegel erhalten, Rad entsperren, losfahren. Nach der Tour abmelden.
Vorteil 24 Stunden verfügbar
Nachteil Weg zum nächsten Rad kann lang sein, Nutzung nur in begrenztem Kerngebiet, Winterpause

Lohnt für: Spontan-Radler, Pünktlichkommer

VELOTAXI
FRANKFURT.VELOTAXI.DE

Kosten 3 Euro pro Kilometer (bei 2 Fahrgästen 4 Euro), Staffelpreise auf Minutenbasis möglich, Vorbestellung 2,50 Euro
Stationen/Flotte Velo-Treffpunkte an Römer und Hauptwache; 25 Räder mit Fahrer im Einsatz
So geht“s So einfach wie Taxifahren. Hand- zeichen genügt, wenn man ein freies Velotaxi sieht. Vorbestellung und Abholung zu Hause sind auch möglich.
Vorteil Frischlufttour ohne Anstrengung, Fahrer bieten auch Sightseeing an.
Nachteil nur Routen im Innenstadtbereich, buchbar nur im Zeitraum 1. April bis 31. Oktober

Lohnt für: Sightseeing-Typen, Touristen, Innenstadt-Shopper