1) T-Shirts sind seit frühester Kindheit seine Leidenschaft: Dennis Monschauer hat mindestens 500 Stück in seinem Kleiderschrank. Die Shirts seines eigenen Labels Optees sind alle aus biologischer Baumwolle gefertigt, fair gehandelt und mit witzigen Motiven bedruckt. Kaufen kann man sie in Monschauers Laden Moderausch, in dem er auch andere Newcomer-Brands führt, die vor allem in der Skaterszene beliebt sind: zum Beispiel Thokk Thokk und das französische Label Candy For Rich Men.. Fahrgasse 6a, Di-Fr 11-19, Sa 10-16 Uhr, moderausch.de

2)Eine der lässigsten Café-Restaurant-Bars der Stadt: Vor elf Jahren eröffneten der Innenarchitekt Tom Carstanjen, die Designerin Eve Meceron und der Schreiner Niels Lehne das Moloko+, seitdem ist der Ort eine Institution. Man sitzt auf Designer stühlen aus den 60ern, frische Blumen zieren die Zebrano-Holz tische und fast alles, was serviert wird, ist hausgemacht. Besonders lecker: das Sektfrühstück und der Hauscocktail, der aus Milch und Wodka besteht. Kurt-Schumacher-Str.1, Tel. 069/13 88 69 32, So-Do 10-1, Fr/Sa 10-2 Uhr, moloko-am-meer.de

3) Ihr untrügliches Gespür für gute Kunst macht Jacky Strenz zu einer der spannendsten Galeristinnen Frankfurts. In einem kleinen, lichtdurchfluteten Raum präsentiert sie Werke zeitgenössicher Künstler, die sie entdeckt hat, als die meisten noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen. Bis zum 11.11. sind expressionistisch anmutendende Gemälde von Matthias Dornfeld zu sehen, danach Arbeiten von Sebastian Dacey. Kurt-Schumacher-Str. 2, Tel. 069/21 99 98 70, Di-Fr 14-18, Sa 12-16 Uhr, jackystrenz.com

4) „It tastes just like home“, sagen viele Amerikaner, wenn sie die Brownies von Diane Sinclair probieren. Sinclair kam in den 90ern von Boston nach Frankfurt, übernahm das Café im Museum für Kommunikation und eröffnete vor zwei Jahren Cookie in the Box, ein süßes Café mit Backstube, in der die Küchlein und Kekse nach Geheimrezepten hergestellt werden. Sonntags gibt“s authentisches American. Kurt-Schumacher-Str. 2, Tel. 0163/787 74 54, Mo-Fr 9.30-18, Sa/So 10-19 Uhr, cookieinthebox.de

5) Miss Piggy entspannt im Schwimmreifen, während Alf nach Hause telefonieren will, vielleicht mit einem 80er-Jahre-Telefon von Bang & Olufsen: Bei Design Classics stößt man auf schrille Kuriositäten wie die Plastik figuren von Alf und Miss Piggy. Aber auch auf rare Designklassiker – ausschließlich Originale, wie Ingo Maurer-Leuchten und Eero Aarnios berühmter Kugelsessel aus den 60ern. Fahrgasse 1, Tel. 069/28 39 18, Di-Fr 15-18.30, Sa 12-17 Uhr

6) Mainstream? Nein, danke! Innenarchitekt Ralf Böckle versammelt in seinen nebeneinander liegenden Läden Selected Gallery und Selected Interiors lieber ganz besondere Objekte, Möbel und Accessoires von kleinen Manufakturen, die das „Muss-Ich-haben“-Gefühl auslösen: außergewöhnliche Holztische von Piet Hein Eek und feine Ledertaschen von Isaak Reina zum Beispiel.Fahrgasse 17, Tel. 069/92 88 29 80, Di-Fr 11-19, Sa 10-16 Uhr, selcted-gallery.de

7) Tolle Taschen stapeln sich in zusammengewürfelten Wandkisten und alten Reisekoffern bei Affentor. Wenn man ein (streng limitiertes) Produkt des Frankfurter Labels kauft, gibt es das gute Gewissen gratis dazu, erzählen die Kunden Carlos Cruise Sofat und Jane Arriola (Foto). Die Entwürfe von Jungdesignern werden nämlich aus Reststoffen genäht – von ehemals langzeitarbeitslosen Frauen, die bei der Werkstatt Frankfurt eine Ausbildung absolvieren. 2001 startete das Projekt, inzwischen ist Affentor in ganz Deutschland bekannt. Fahrgasse 23, Tel. 069/29 80 19 75, Mo-Fr 10-18, Sa 10-16 Uhr, affentor.de