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PRINZ unterwegs: World Club Dome 2014

Fast 30.000 Besucher strömten in Frankfurts Commerzbank-Arena, als David Guetta, die Pet Shop Boys und Co. die Turntables zum Glühen brachten.



Wenn in Frankfurt die Crème de la Crème der House- und Electroszene aufläuft, darf PRINZ natürlich nicht fehlen: Am Samstag öffneten sich die Tore zum Stadion – tausende Fans und partylustige Besucher warteten auf den Startschuss. Bei sonnigen 21 Grad und ein paar Drinks war die Stimmung schon vor der Arena grandios.

Um 16 Uhr wurde das zweitägige Festival endlich eröffnet. Zur Freude aller Besucher, die nun auf dem Eintracht-Rasen und rund ums Stadion zu den angesagtesten Beats von 150 DJs und Live-Acts abfeiern konnten. Riesen Leinwände und Boxen sorgten für eine tolle Atmosphäre auf dem gesamten Stadion-Gelände.

Star am ersten Tag war natürlich Steve Aoki, der auf der Mainstage für Partystimmung sorgte und die Massen zum Schwitzen brachte. Wider Erwarten war die Musik in angemessener Lautstärke und dank spezieller Boxen war der Beat buchstäblich zu fühlen, anstatt nur zu hören. Ab 21:30 Uhr wurde es dann etwas ruhiger auf der Partywiese, denn nach über 5 Stunden abtanzen und guter Laune schwinden nun mal die Kräfte. Für viele jedoch noch kein Grund zu gehen, denn die Pet Shop Boys gaben ihr einziges Deutschland-Konzert in diesesm Jahr beim „größten Club der Welt“: skurrile Gestalten tänzelten in kuriosen Perfomances und in abgefahrenen Kostümen auf der Bühne herum – natürlich zu den altbekannten Songs der Pop-Legenden aus den 80ern. Doch das war noch längst nicht alles: gegen 23 Uhr gab es noch eine heiße Pyro-Show, die Lust auf den nächsten Tag machte. 

Der zweite Festivaltag startete ab 11 Uhr auf der Mainstage mit den DJs Martin Garrix, Hardwell und Tiesto, die mit ihren weltbekannten Hits erneut die Stimmung zum Kochen brachten. Aber der wohl größte Act an diesem Tag war David Guetta – das absolute Higlight des Tages! Als abschließender Act des Festivals brachte er die Stimmung im Stadion noch einmal auf den Höhepunkt. Allerdings war die Musik im Frontstage-Bereich teilweise so laut, dass es ohne Lärmschutz kaum auszuhalten war.


Fazit

Der World Club Dome ist inzwischen weltbekannt und viele Partybegeisterte sind extra nach Frankfurt gekommen, um dabei zu sein – ein buntgeschmischtes Publikum in Feierlaune, der ein oder andere Flirt inklusive. Die tolle Atmosphäre der Commerzbank-Arena setzt die DJs erst so richtig in Szene und egal, ob drinnen oder draußen: für jeden war das Passende dabei. Außerdem gab es rund um das Stadion tolle Food und Chillout Areas für die kleine Pause zwischendurch und Partner-Stände mit Gewinnspielen und Aktionen. Für das jüngere Publikum sind die Tickets mit 70-200€ (VIP-Bereich) allerdings relativ teuer.

Ein kleiner Minuspunkt geht an die Organisation: eine bessere Beschilderung mit Lageplan hätte die Orientierung vor Ort einfacher gemacht und für weniger Missverständnisse gesorgt. Trotzdem ein tolles Event für eingefleischte Electro-Fans, die mal unter freiem Himmel feiern möchten.


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