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Neu Entdeckt: Grrrr!

Das Grrrr! vereint in den kleinen und feinen Räumen sowohl Möbelgeschäft, als auch Planungsbüro und Café.



Wer sich schon mal in ein Möbelstück in einem Café verliebt und bedauert hat, es nicht mitnehmen zu dürfen, wird sich über das Grrrr! besonders freuen. Denn das Konzept des Cafés, das gleichzeitig auch Möbel und Dekorationsgegenstände der 50er, 60er und 70er Jahre zum Kauf anbietet, ist folgendes: alles, worauf du sitzt, worauf du deine Arme gerade stützt und sogar alles, woraus du deinen Kaffee trinkst, kannst du kaufen. Das Angebot reicht von Lampen und kleinen Geschenken, die Abwechslung bringen sollen, bis zu Markensesseln und Sofas.


Diese besondere Art der Fusion haben Innenarchitektin Catenia Lermer und Architekt Patrick Seuffert in Bornheim ins Leben gerufen, denn es gibt viele schöne, guterhaltene Sachen, die man weiterreichen kann, anstatt sich neue Dinge anzuschaffen. 
Bei all dem liegt den beiden Inhabern natürlich Nachhaltigkeit in jedem Bereich besonders am Herzen. Dafür steht schon der Name Grrrr!, der ausgeschrieben die Aufrufe ‚Go green, reduce, reuse, recycle‘ beinhaltet. Dazu gehört auch ein 50 Cent Nachlass, wenn man heisse Getränke bestellt und seinen eigenen to-go-Becher dabeihat.


Die Besucher können
ungezwungen zum Kaffeetrinken vorbeikommen, sich dabei in Ruhe umschauen und sich eventuell doch entscheiden, noch etwas mit Nachhause zu nehmen. Bei wöchentlich wechselndem Kuchenmenü stehen unter anderem vegane Kuchen und Brownies auf dem Plan. Aber auch Bocadillos, spanische Sandwiches, mit Schinken oder vegetarisch mit Schafskäse vom Grill können bestellt werden. Im Winter sollen auch unterschiedliche Tagessuppen angeboten werden. Wer seinen Espresso im Stehen zu sich nimmt, bekommt diesen für einen Euro günstiger. Das Getränkeangebot ist ausreichend, ohne die Gäste zu überfordern. Zur Auswahl stehen Lemonaid, Fritz, Raps- Säfte
und wechselnde selbstgemachte Limonade und Eistee.


Obwohl die Möbelstücke von Märkten, Flohmärkten und von Privatleuten bezogen werden,
können auch Kunden ihre geliebten Sammlerstücke anbieten. Dafür kann man einfach mit einem Foto des Möbelstücks vorbeikommen und sich mit den Inhabern darüber unterhalten, wann wieder etwas Platz im Geschäft vorhanden sein wird. Im Hinterraum befindet sich ausserdem auch noch das Planungsbüro der Architekten. Dort können sich Kunden aus dem Laden beraten und ihre Zimmer einrichten lassen.


In der Zukunft soll regelmässig einmal im Monat auch ein
Barabend, also ein Starter in den Abend, stattfinden. Freitags oder samstags soll es von 19 bis 23:30 Uhr Bier, Wein und Longdrinks geben. Unterstrichen wird die nette Atmosphäre dann mit passender Musik. Aber auch andere abendfüllende Events sind möglich. So zum Beispiel Weinproben oder Lesungen, um eine andere Atmosphäre für das Geschäft zu bieten.

 
Äusserst ansprechend und nachhaltig ist auch der Sitzbereich draussen vor dem Geschäft. Dort kann man es sich auf Küchenstühlen an selbstgemachten Tischen aus Paletten gemütlich machen. Gewächse und Kletterpflanzen, die in den Palettenlücken angepflanzt wurden, sorgen für Entspannung wie im heimischen Garten.

 

Für Fans von: einem kleinen und feinen Café, das doch so viel mehr bietet. In dem es immer etwas zu Entdecken gibt und das zum Wohlfühlen einlädt.
PRINZ-Bewertung: 5/5 Sternen  


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