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Deftiger Gaumenschmaus: Bürgerliche Küche in Frankfurt

Schnitzel, Braten & Co – ein Hoch auf die bürgerliche Küche. PRINZ empfiehlt dir die besten Restaurants in Frankfurt mit den deftigen Köstlichkeiten.



Manchmal muss es einfach was Zünftiges sein. Die bürgerliche Küche macht satt und glücklich. Und für manchen ist es auch ein Stück zuhause oder der Geschmack von Kindheit. Die beste Auszeichnung: Schmeckt fast wie früher bei Großmutter.

Vadder

Bornheim, Würzburger Str. 38, Tel. 069/44 6 331, tägl. 18-1 Uhr, www.vadder-frankfurt.de

Das Vadder ist Restaurant, Kneipe und Bar in einem. Hier sitzt du an langen, schlichten Holztischen, hinter dem Tresen werden gezapfte Biere und Cocktails kredenzt. Auf den Tisch kommt, wie bei Vaddern, natürlich Handfestes. Wiener Schnitzel, Frankfurter Sauerbraten, Handkäs, Grüne Soße und Salate stehen auf der festen Karte, die durch eine Wochenkarte mit wechselnden regionalen und saisonalen Zutaten und Gerichten ergänzt wird. Im Vadder wird auch immer gerne mal etwas experimentiert. Traditionelle Gerichte kommen dann mal modern interpretiert daher. Lecker ist’s hier allemal, kommunikativ und locker sowieso.

Henscheid

Bornheim, Mainkurstr. 27, 6943051888, Mo-Do/So 18–2, Fr & Sa  18–3 Uhr, www.facebook.com/HenscheidFFM

Das Lokal, gebührender Nachfolger des beliebten Traditionslokals Klabunt, ist nach Eckhard Henscheid benannt, noch lebender Vertreter der neuen Frankfurter Schule. Man hat es nicht anders erwartet: Drinnen ist es gemütlich, mit viel Holz, bunten Lämpchen und an rustikalen Tischen wird deftige Küche verspeist. Die Karte ähnelt dem des Klabunt, beliebte Klassiker von der alten Karte wurden übernommen. Der hungrige Frankfurter darf sich natürlich über diverse Schnitzelvarianten freuen, über Grüne Soße & Co, aber auch über knusprige Rösti, Salate und mehr. Bei schönem Wetter schmeckt der Äppler, den man hier auch – Achtung! – auch als Süßgespritzten bestellen darf, mit Apfelsaft und Wasser verlängert, im frisch eröffneten Garten besonders gut.

Erbgut

Sachsenhausen, Hans-Thoma-Str. 1, Mo-Fr 10-1, Sa 9-1, So 9-23 Uhr, www.erbgut-frankfurt.de

In den letzten Jahren hat sich der Laden mehrmals gewandelt, einst war es mal das N.Y.C. und danach das Frollein. Aufgeräumt und freundlich wirkt das Ambiente des Erbguts, einer Art modernem Wirtshaus mit hellem Holz, Erdtönen und weißem Mobiliar. Serviert bekommst du hier einen Querschnitt durch die bürgerliche Küche, aber auch den ein oder anderen Ausflug in andere Länderküchen, zum Beispiel indisches Linsencurry, deftige Pasta-Variationen oder Salate mit Meeresfrüchten. Ansonsten kommt in die Töpfe, was Oma schon gerne gekocht hat, nur in modernem Gewand: Hühnersuppe, saftiges Fleisch und knusprige Bratkartoffeln. Danach noch ein Crepes oder einen warmen, duftenden Milchreis. Das macht satt und glücklich.

Exenberger Werkskantine

Ostend, Orber Str. 4a, Tel. 069/41674151, Mo-Sa 11-23, So 11-18 Uhr, www.exenberger-frankfurt.de

Freigelegtes Mauerwerk, stilvoll schlichtes Ambiente und eine feine bürgerliche Küche rund um die Region – die Werkskantine ist alles andere als eine klassische Kantine. Fleisch ist selbstverständlich hier an der Tagesordnung: Grillrippchen, Rumpsteak, Entrecote & Co kommen saftig vom Grill. Dazu gesellen sich Tafelspitz, Wiener Schnitzel und Rinderrouladen. Wer es etwas weniger deftig mag, der hat noch eine kleine Auswahl an frischen Pasta-Gerichten, Salaten und Flammkuchen. Weitere Gerichte findest du auf der täglich wechselnden Mittags- und Abendkarte, je nach Angebot und Saison. Außerdem gibt es in Sachsenhausen an der Ecke Textor-/Bruchstraße noch eine kleinere Filiale – den Exenberger Imbiss mit frischer Frankfurter Küche.

Klosterhof

Innenstadt, Weißfrauenstr. 3, Tel. 069/91 39 90 00, Mo-Fr 11.30-1, Sa/So & feiertags 17-1 Uhr, www.klosterhof-frankfurt.de

Schon seit 1936 wird im Klosterhof, direkt am alten Karmeliterkloster, nach alter Sitte deftig gebrutzelt und gekocht. Das holzgetäfelte Ambiente ist urgemütlich genauso wie der schöne Biergarten, das Essen zünftig. Nach Verzicht und Darben hört sich die Speisekarte nicht an: Frankurter Grüne Soße, Trappisten- und Schlägler Chorherrenschnitzel, Rinderrouladen, üppige Käsespätzle, alles in ordentlichen Portionen, die jede Mönchskutte zum Spannen gebracht haben dürften. Dazu schmeckt eins der frisch gezapften Biere wie das „Klosterhof Naturtrüb“ oder ein Schwarzbier“. Keine Lust auf Fleisch? Dem seien die Rösti oder die Kichererbsen-Gemüseküchlein aus Tibet empfohlen. Nach dem Essen hilft einer der Klosterschnäpse und Liköre als „Zerhacker“.

Schuch’s Restaurant

Praunheim, Alt Praunheim 11, Tel. 069/761005, Mo 17-23, Di-So 12-23 Uhr,

www.schuchs-restaurant.de

Der frühere Bauernhof, der schon im 18. Jahrhundert für seine guten Produkte aus eigener Schlachtung und eigenem Anbau bekannt war, wird heute schon in fünfter Generation geführt. 1850 kam die Gaststube dazu. Aus dem ursprünglichen Apfelweinlokal wurde später Schuch’s Restaurant, in dem du heute hessische Küche und kreative Apfelküche entdecken kannst. Denn hier dreht sich alles um dieses Obst. Apfelbratwurst, Frankfurter Apfelschnitzel, Apfelburger, Schmoräpfel, Apfel-Zwiebel-Vinaigrette und Apfelsenf – du wirst staunen, was das schlichte Obst alles kann. Es verfeinert nicht nur auf raffinierte Art die bürgerliche Küche im Schuch’s, sondern kommt auch in zahlreichen Varianten ins Gerippte – acht verschiedene Apfelweine stehen hier zum Probieren auf der Karte sowie Apfelsecco oder –sherry und selbstgemachter Apfelsaft.

Zur Golden Kron

Eschersheim, Alt-Eschersheim 58, Tel. 069/95102010, Di-So 17-24 Uhr, So 11.30-14 Uhr, www.goldenkron.de

Der erste Anblick täuscht, denn in dem schön renovierten Fachwerkhaus befindet sich kein rustikales Dorflokal, sondern ein Restaurant mit edel eingedeckten Tischen und bürgerlicher Küche mit gehobenem Anspruch. Schweinefilet im Speckmantel, amerikanisches Rumpsteak, Zanderfilet und gebackene Maishähnchenbrust stehen hier auf der Speisekarte. Klassiker wie Schnitzelvarianten oder saftigen Schweinebraten, der an Sonntagmittag bei Oma erinnert, findest du hier auch. Wer danach noch Platz hat, dem seien Topfenknödel mit Marillenragout empfohlen.

Alle Restaurants findet ihr auch im PRINZ Locationguide!


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