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Neu Entdeckt: Mancini

Die leckeren Soccas des Mancini lassen vergessen, dass man sich nicht in einem Restaurant befindet, sondern vor einem stilvollen Shop.



Was in Bornheim viele Jahre lang ein gewöhnlicher Kiosk war, haben Henry Walon und Marc Merly gemeinsam in einen mediterranen und frischen kleinen Shop verwandelt.
Wie zuvor am Kiosk kann man auch hier Zigaretten, Kaffee, Nüsse und Chips erwerben. Neu sind jedoch die Soccas: Diese herzhaften Leckereien sind eine neue Art, Pizza zu interpretieren. Die Soccas beweisen, dass man ein einfaches Produkt mit erlesenen Zutaten simpel, aber kreativ einlegen kann.

Geniessen kann man seine Soccas aus Vollkorn-, Dinkel- oder Weizenmehl. Für einen fairen Preis zwischen 4 und 7€ gibt es unter anderem die Soccas Suzuka (grüner Spargel, Aubergine, getrocknete Kirschtomaten, Tofu und Pinienkerne), Great Leslie (Trüffelcreme, Büffelmozzarella, getrocknete Tomaten, Rucola und Parmesan) oder Black Moustache (Basilikumpesto, Pulpo, Blutwurst und Mozzarella).
Zum verfeinern der Speisen sind auf Wunsch Gewürze wie Basilikum, Rosmarin und Chilli, aber auch Kapern, (selbstverständlich kostenlos) verfügbar.

Im Angebot sind jedoch auch Leckereien wie Focaccia mit Oliven und Rosmarin oder Weichkäse mit hausgemachter Focaccia aus dem Ofen. Für alle Naschkatzen gibt es die Socca Lily Olay mit Apfel, Nüssen, salziger Karamellsoße und Vanilleeis.

Der liebevoll gestaltete Shop vermittelt ein herzliches Gefühl und lädt zum Essen und Verbleiben ein. Sehr schnell vergeht der Eindruck, dass es sich tatsächlich um einen Shop, und nicht um ein begehbares Restaurant, handelt. Die bunte und fröhliche, aber dennoch äusserst stilvolle Fassade des Mancini ist der Hand des Berliner Graffiti- Künstlers Rafael Alvarez entsprungen und lässt den Shop auch mit geschlossenem Rolladen auf der Straße hervorstechen.  

Wem die Namen der einzelnen Soccas vielleicht bekannt vorkommen könnten: sie alle, wie der Name Mancini selbst, sind eine Hommage an den amerikanischen Musiker und Komponisten Henry Mancini, der bereits Musik für namhafte Filme wie Frühstück bei Tiffany und der Rosarote Panther schrieb.

Alle angebotenen Speisen und Getränke können zwar nicht geliefert, aber gerne telefonisch oder per Email vorher bestellt und mitgenommen werden.
Wer seine Soccas gerne vor Ort geniessen möchte, kann es sich gerne auf der Terrasse des Mancini oder in der Bar Sugar, die ebenfalls Henry Walon gehört, gleich daneben gemütlich machen.

Für Fans von: leckeren Speisen auf eine neue frische und äusserst kreative Art.
PRINZ-Bewertung: 5/5.


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