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Neu Entdeckt: aber

Mit einer perfekten Mischung füllt „aber“ die Lücke zwischen Restaurant und Bar.



Vom Willy-Brandt-Platz aus schnell zu erreichen, wirft das aber, das weder Restaurant, noch Bar sein möchte, bereits beim Betreten interessante Fragen auf. Die klare und strukturierte Inneneinrichtung, die in dunklen Grautönen gehalten ist, lädt in kleinen Sitznischen zu einem intimen Abendessen ein. Die großen Fenster und hohen Decken verlocken gleichzeitig zu einem Bar-Abend mit Freunden. Der Witz des nicht einzuordnenden Namens ist gewollt ironisch und spiegelt sich ebenso in der Speisekarte und der Idee hinter dem Konzept der modernen Kneipe, denn so bezeichnet sich das aber selbst am liebsten, wider.

Mit der kleinen, „aber“ feinen Speisekarte und einer überschaubaren Auswahl an Weinen, Bieren und Longdrinks, füllt es die Lücke zwischen Restaurant und Bar und ergänzt gleichzeitig die Bereiche, die in Frankfurt bisher noch nicht vertreten werden. Die Küche öffnet Dienstags bis Freitags von 12 – 15 Uhr, der Mittagstisch ab 18 Uhr. Dienstags bis Sonntags wechselt eine interessante Abendkarte 14-tägig und präsentiert immer mindestens ein Fisch- und ein Fleischgericht. Zur Auswahl stehen den Gästen dann unter anderem Köstlichkeiten wie Bifteki gefüllt mit Schafskäse, Tomatensauce und Kräuterkartoffeln (14€), Fischcurry mit Garnelen und Gemüsereis (13€) oder Terrine von Spargel mit Karotte, Sellerie und Erbsen mit Bratkartoffeln (11€). Mit einem zusätzlichen Espresso kosten die jeweiligen Speisen einen Euro mehr, die Terrine 3€ mehr. Im Preis der Hauptspeise mit inbegriffen ist jeweils ein kleiner Salat, den sich die Gäste zu Gemüte führen können. Ausserdem werden Brot und Öl zusätzlich zur Hauptspeise serviert.
Auch vegane Gerichte können auf Wunsch speziell zubereitet werden.

Für Naschkatzen gibt es zum Beispiel hausgemachtes Vanilleeis mit Orangen und Schokonusscrunch für 5, mit einem Espresso für 6€. Die Abendkarte enthält Leckereien wie warmen Erdnuss-Karamell Kuchen mit Schokoladeneis (7€) oder hausgemachten Grießpudding mit Himbeeren (6€).

Lobenswert sind vor allem auch die Preise: trotz großer Portionen der Vor- Haupt- und Nachspeisen bleibt das Menü immer unterhalb der 20€-Grenze.

Wer es sich abends mit mehreren Personen gemütlich machen möchte, sollte unbedingt vorher telefonisch reservieren.

Für Fans von: aussergewöhnlichen Kreationen und einer modernen Kneipe, die nahezu jeden Wunsch erfüllen kann.
PRINZ-Bewertung: 5/5.


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