Ob Museen, Brücken oder Industriebauten: Sie alle werden während der „Luminale“ für sechs Tage durch Licht verfremdet und verzaubert. Unter dem Motto „Urban Romantic“ finden in Frankfurt und Umgebung 221 Licht-Ereignisse statt.Viele Projekte haben einen aktuellen Bezug: Das Historische Museum zeigt Arbeiten der Gruppe „Der Letzte macht das Licht aus“, die auf die Debatte zur Neubebauung des Römers verweisen. Die Außenwände des Museums und der Stadtakademie werden dabei mit architektonischen Lichtzeichnungen verfremdet. Auch an der Großmarkthalle scheint kurz vor deren Umbau zum neuen EZB-Sitz lichterzeugt Vergangenes und Zukünftiges auf. Aktiv an der „Luminale“ teilnehmen können die Besucher des Projekts „Lumism“ an der Lutherkirche im Nordend. Aus einer Box heraus können sie die Projektionen auf der Kirchenfassade beeinflussen. Und während Olafur Eliasson den letzten Szenenwechsel seiner seit der „Luminale 2006“ laufenden Portikus-Inszenierung zeigt, wird ein anderes Projekt in diesem Jahr auf Dauer Spuren hinterlassen: die Bespielung der über den Rhein führenden Theodor-Heuss-Brücke in Mainz.