Wer wie die Autorin Verena Carl, Jahrgang 1969, in den Achtzigern seine Jugend erlebt hat, der hatte noch andere Probleme als Pickel und schlechte Noten: Stricken gegen Atomkraft, Lichterketten, eine lesbische Mutter, Grünkernfrikadellen und natürlich die Liebe. Davon erzählt Carls witziger Roman „Irgendwie, irgendwann“, aus dem sie beim diesjährigen „Langen Tag der Bücher“ im Schauspiel lesen wird. Den ganzen Tag lang können Literatur-Fans bei freiem Eintritt Autoren wie Bodo Kirchhoff, Albert Ostermaier und Jens Lossau lauschen, diskutieren oder im Lesecafé nach neuen Büchern stöbern. Das Motto 2008 lautet „Gefühle“ und davon gibt es ja in der Literatur mehr als genug.