Ankommen: Zu Studieren ist eine spannende und zugleich verwirrende Sache, egal, ob in einer neuen Stadt, der neuen Uni oder gleich beides auf einmal. Wer sich wundert, warum der Professor etwas über die alten Griechen erzählt, obwohl man Germanistik belegt hat, sitzt vermutlich in der falschen Vorlesung. Gegen Orientierungslosigkeit hilft es, die Veranstaltungen der jeweiligen Fachbereiche und die Uni-Startmesse zu besuchen, bei der die Erstsemester offiziell begrüßt werden und mit Informationen rund um die Uni versorgt werden. Auf der Party danach kann man die ersten Kontakte zu seinen neuen Kommilitonen knüpfen.
1) Fun Fraternity: Party-Studenten ins Weiße Haus, jeden Donnerstag im Odeon, Seilerstr. 34, Eintritt 3 Euro (mit Studentenausweis), kostenloses Mitternachtsbuffet, theodeon.de
2) Zentrale Studienberatung 1: Campus Bockenheim, Bockenheimer Landstr. 133, Neue Mensa (5. OG)
3) Zentrale Studienberatung 2: Campus Westend, Grüneburgplatz 1, EG, uni-frankfurt.de
4) Time Clash: Jeden Mittwoch, MTW, Nordring 131 (Offenbach), Studenten bis 24 Uhr Eintritt frei (danach 5 Euro), mtwclub.de

Essen: Essen in der Mensa ist oft reine Nahrungsaufnahme. Obwohl man über die Küche in der Mensa des Westend-Campus wirklich nicht meckern kann. Aber ab und zu will man ja auch etwas Abwechslung auf dem Teller. Wie wäre es denn mal mit einem großen persischen Büffet, für das man soviel zahlt wie man will? Oder Pizza, Pasta sowie Sushi zu unschlagbar günstigen Preisen?
1) Kish: Leipziger Str. 16a,Tel. 77 03 98 88, tägl. 11.30-23.30 Uhr, Mittagsbüffet „Zahle soviel du willst“, Mo-Fr 11.30-15 Uhr, kish-restaurant.de
2) Zimt & Koriander: Bockenheim, Leipziger Str. 20,Tel. 13 87 80 68, tägl. 11-24 Uhr; Bornheim, Berger Str. 191,Tel. 95 63 72 43, tägl. 9-24 Uhr, zimt-und-koriander.com
3) Sushi-King: Grüneburgweg 81, Tel. 71 71 98 77, Mo-Sa 11-22, So 16-22 Uhr, Campus-Box (10 Stück/3,50 Euro mit Studi-Ausweis), fast-fresh-fish.de

Lernen: Die Kunst des perfekten Referats, frei nach Martin Luther: „Tritt fest auf, mach’s Maul auf, hör‘ bald auf!“ Mindestens so wichtig wie der Inhalt ist die Präsentation eines Referates. Wer bei seinem Vortrag die Zuhörer vergisst, der befördert das kollektive Einschlummern. Unbedingt folgende Expertentipps beachten:
1. Auch bei freien Vorträgen den Redetext schriftlich formulieren und üben.
2. Einfach sprechen: kurze Sätze, wenige Fremdwörter.
3. Bei Vorformulierungen nicht nur Substantive aufschreiben, sondern auch Verben. Das ergibt schönere Sätze.
4. Folien nicht zu schnell wechseln. Sonst wird das Referat zum Trickfilm.
5. Das Gesprochene mit Gestik verstärken.
Und um das zu üben, hier die schönsten und ausgefallensten Plätze, um in Frankfurt ungestört zu lernen:
1) Bibliothek der Goethe-Uni: im Westend, Grüneburgplatz 1, Mo-Fr 8-22, Sa 10-18 Uhr (Vorlesungszeit), bibliotheken.unifrankfurt.de
2) Deutsche Nationalbibliothek: Adickesallee 1,Tel. 152 50, Mo-Do 10-20, Fr 10-18, Sa 10-17 Uhr (früh aufstehen!!!), d-nb.de
3) Lesecafé Sachsenhausen: Diesterwegstr. 7,Tel. 62 14 28, Mo-Fr 8.30-18.30, Sa/So 10- 18.30 Uhr (Buchhandlung und Tagescafé)
4) Platz im Herzen: Rohrbachstr. 26,Tel. 30 86 22 05, Mo-Sa 9-1, So 10-24 Uhr (hier kann man sich kostenlos per HotSpot ins Netz einwählen), platzimherzen.de

Kinorabatte & -vergünstigungen: Ein Abend im Kino kann zur Folge haben, dass man aus finanziellen Gründen eine Woche Nudeln mit Tomatensoße essen muss. Dabei bieten viele Kinos Rabatte und günstigeren Eintritt an. Wie wär’s mal mit einem Überraschungsfilm? Oder man geht zum Kino-Dienstag beziehungsweise -Donnerstag in den Film seiner Wahl und knabbert von dem gesparten Geld eine Extra-Portion Popcorn. Einige Kinos bieten auch 5er-oder 10er Karten an. Und wer im Kino jobbt, darf sich alle Filme umsonst ansehen.
1) Metropolis: Eschenheimer Anlage 40, Di 5, Do 6,50, CineSneak-Überraschungsfilm tägl. 4,60, 5er Ticket 32,50 Euro, Jobs unter cinestar.de
2) Berger Kino: Berger Str. 177, 10er Karte 49 Euro (Reihe 1-6, Loge 1,50 Euro Aufpreis), berger-kino.de

Auf der nächsten Seite gibt es weitere Adressen und Tipps für Theater & Kultur, Yoga & Sportangebote sowie für Schwule & Lesben.Theater und Kultur: Elementarer Bestandteil eines Studentenlebens sind ohne Frage die Partys. Aber auch jenseits von Bier und lauter Musik gibt kann man in Frankfurt viel erleben. Mehr als hundert Mal öffnet sich der Vorhang der über zwanzig Frankfurter Bühnen für Tanz-, Varitée- und Comedyaufführungen. Und mit dem Museumsufer bietet die Stadt eines der bedeutensten Museumsstandorte in Deutschland und Europa. Wer selbst gern mal im Rampenlicht steht, sichert sich einfach einen Listenplatz für den nächsten Poetryslam. Mit der Museumsufer Card kommt man in 33 Museen ein Jahr lang so oft man will für 38 Euro (museumsufercard.de) oder in einem der beteiligten Museen. Das Kulturcheckheft des Kulturdezernats für neu eingeschriebene Studierende gewährt kostenlosen oder reduzierten Eintritt in über 50 Kultureinrichtungen

Yoga & andere Sportangebote: Sport, Sport, Sport: Nichts ist besser als Ausgleich zum Lernstress oder zu langweiligen Vorlesungen an der Uni. Also: Hintern hoch und Bewegung! Dann klappt’s auch wieder besser mit der Konzentration vor den Büchern. Von Hochschulsport oder Turn-Gemeinschaft, über Aerobic, Ballsport, Jonglage, Jazz-Dance, Judo oder einfach nur Fitness. Für jeden ist etwas dabei!
1) Johann-Wolfgang-Goethe Universität: Zentrum für Hochschulsport, Ginnheimer Landstraße 39,Tel. 79 82 45 16, Programm unter uni-frankfurt.de/hochschulsport.de
2) FH Frankfurt: Gleimstr.3 Tel. 15 33 26 94, fh-frankfurt.de
3) Frankfurter Turn- und Sport-Gemeinschaft: Marburger Str. 28, Tel. 970 80 30, Vereinsmitgliedschaft oder Kurzmitgliedschaft, ftg-frankfurt.de
4) Mc Fit: Fechenheim, Hanauer Landstr. 523,Tel. 40 80 91 08 und Griesheim, Mainzer Landstr. 633,Tel. 35 35 09 99, 16,90 Euro im Monat für alle Studios mcfit.de
5) Body-Life: Bergen-Enkheim, Friesstr. 3, Tel. 42 63 63, 9,98 Euro wtl., bod-life.de
6) Inside Yoga: Große Eschenheimer Straße 43,Tel. 94 59 78 45, insideyoga.de

Queer: Hat man sich erstmal an der Uni zurecht gefunden, bleibt noch die Frage offen, wo man als Schwuler oder Lesbe in der Stadt Kontakte knüpft, die richtige Party oder Kneipe findet. An der Uni und in der Stadt gibt es einige Anlaufstellen, die Beratung und Infos bieten und gleichzeitig ein Treffpunkt sind.
1) Autonomes Asta-Schwulenreferat: Campus Bockenheim, Mertonstr. 17- 21(Raum 102), Tel. 79 82 30 52, frankfurter-schwule.de
2) Switchboard: Café-Bar der Frankfurter Aids-Hilfe, Alte Gasse 36, Tel. 295959, Mo-Do 19-24, Fr/Sa 19-1, So 14-23 Uhr, frankfurt-aidshilfe.de