Grundregel Nummer eins beim Laufsport im Winter: ordentliche Kleidung. Vollständige Funktionskleidung besteht aus drei Schichten: funktionelle Unterwäsche, die den Schweiß aufsaugt und nach außen transportiert, eine wärmende Schicht darüber und eine wind-
abweisende Schicht ganz außen.

Kopf und äußere Extremitäten verlieren die meiste Wärme, also sind wasserdichte Schuhe mit guter Dämpfung (die Gefahr von Knochenhautentzündung steigt bei sinkender Temperatur) und rutschfester Sohle, dicke Socken, Handschuhe, Schal und Mütze Pflicht, um sich vor Auskühlung zu schützen. Der Schal kann, wenn es richtig kalt wird, auch als Schutz vor Nase und Mund gezogen werden, um die Bronchien vor zu kalter Luft zu schützen. Deswegen sollte auch immer durch die Nase eingeatmet werden.

Generell dient das Lauftraining im Winter der Leistungserhaltung. Neue Höchstleistungen soll hier niemand anstreben, sonst ist das Immunsystem schnell überfordert. Besser, man ist etwas langsamer – als krank.