24 °C Mi, 27. Mai 2020 Uhr
Prinz.de  ›  Regional  ›  Tipps für den Umgang mit den hohen Mieten in Frankfurt

Tipps für den Umgang mit den hohen Mieten in Frankfurt

Die Mieten in Deutschland und speziell in Frankfurt steigen schon seit Jahren nahezu unaufhörlich. Zwar wurde die Mietpreisbremse auf den Weg gebracht. Doch diese ändert nichts daran, dass sich die Mieten in Frankfurt bereits auf einem relativ hohen Niveau bewegen. Wer nach Frankfurt ziehen oder in Frankfurt bleiben möchte, der muss sich also mit den hohen Mieten arrangieren. PRINZ hat einige Tipps, um die hohen Mieten in Frankfurt ein wenig erträglicher zu machen. In diesem Artikel wollen wir Mietern zeigen, wie das Leben in Frankfurt trotz der hohen Mieten bezahlbar bleibt.

Augen auf bei der Wohnungssuche

Der Wohnungsmarkt in Frankfurt ist ziemlich angespannt. Die Preise sind hoch und es gibt nur wenige freie Wohnungen. Aus diesem Grund nehmen viele Menschen die erste Wohnung, für die sie eine Zusage bekommen. Nach einer langen Suche ist das verständlich. Wer es sich erlauben kann, sollte sich aber nicht mit einem faulen Kompromiss anfreunden.
Übrigens lohnt es sich, nicht nur auf den großen Portalen im Internet zu schauen. Über die sozialen Netzwerke gibt es häufig die Möglichkeit, direkt als Nachmieter für eine Wohnung benannt zu werden. Alternativ kann man eine Anzeige in einer lokalen oder regionalen Zeitung schalten. Hier stößt man regelmäßig auf private Vermieter. Diese suchen einen einfachen Weg, einen neuen Mieter für ihre Wohnung zu finden. Es ist also ratsam, diese Variante auch mal auszuprobieren.

PRINZ Spiele

Die laufenden Kosten im Blick behalten

Die Miete macht in der Regel den größten Teil der monatlichen Fixkosten aus. Deshalb tut es besonders weh, wenn die Miete steigt. Doch es lässt sich nicht immer vermeiden. Auch wenn es eine Mietpreisbremse gibt, dürfen die Vermieter die Miete in einem gewissen Rahmen erhöhen. Der Mieter hat deshalb kaum eine Möglichkeit die Miete zu beeinflussen. Zwar kann er die Rechtmäßigkeit von Mieterhöhungen prüfen lassen und sich bei einer unzulässigen Mieterhöhung wehren. Doch das ändert nichts an der ursprünglichen Miete.
Allerdings gibt es einige andere Fixkosten, die sich optimieren lassen. Das betrifft beispielsweise die Stromkosten. Hier kann man nicht nur durch das eigene Verhalten einen niedrigeren Verbrauch herbeiführen. Man hat auch die Möglichkeit, die Kosten durch einen Wechsel des Stromanbieters zu senken.
Ähnlich ist es beispielsweise bei den Kosten für das Telefon und den Internetzugang. Leider verursacht es relativ viel Aufwand, die Angebote der unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen. Doch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Auf der Plattform onlinekosten.de gibt es einen umfangreichen DSL-Vergleich, der mit wenigen Klicks eine Übersicht über die günstigsten DSL-Tarife in der Region erstellt.
Ein weiterer Kostenpunkt ist das Fitnessstudio. Oft wird ein Vertrag mit einer langen Laufzeit abgeschlossen, obwohl das Studio nach einigen Monaten kaum oder gar nicht mehr besucht wird. Solche nicht genutzten Verträge kann man dann auch zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen. Und wenn man trotzdem noch von Zeit zu Zeit Sport machen möchte, gibt es viele Alternativen zum Fitnessstudio.

Gegen eine zu hohe Miete vorgehen

Eine Mieterhöhung kann die eigene Finanzplanung durcheinander-bringen. Wenn plötzlich hundert Euro mehr im Monat bezahlt werden sollen, ist das in vielen Haushalten ein echtes Problem. In solch einem Fall lohnt es sich zu prüfen, ob die Erhöhung in dem Umfang überhaupt gestattet ist.
Übrigens kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass bereits die im Mietvertrag festgelegte Miete zu hoch ist. Denn auch bei einer Neuvermietung ist es nicht gestattet, die Miete beliebig zu erhöhen. Mieter können sich die zu viel gezahlte Miete in solch einem Fall sogar rückwirkend erstatten lassen.
Mieter sollten die Miete nicht eigenmächtig kürzen, sondern erst einmal einen Rechtsbeistand konsultieren. So vermeiden sie eine Situation, in der sie mit der Miete in den Rückstand geraten.

Die eigene Mobilität überdenken

In Frankfurt gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um sich im Stadtgebiet zu bewegen. Viele Menschen entscheiden sich für ein eigenes Auto. Der ÖPNV ist aber ebenfalls gut ausgebaut und Carsharing ist das Mittel der Wahl, wenn man flexibel im Stadtgebiet unterwegs sein möchte. Die unterschiedlichen Mobilitätskonzepte haben natürlich alle ihre Vor- und Nachteile und es gibt nicht pauschal die richtige Mobilitätslösung. Oft wird eine Mobilitätslösung aber nur deshalb genutzt, weil man sich an sie gewöhnt hat. Das gilt vor allem für die Nutzer eines privaten Autos.
Wenn man das eigene Auto abschaffen kann, dann spart das viel Geld. Nicht nur die Kosten für die Versicherung und die Steuer entfallen. Auch teure Reparaturen und Benzin muss man dann nicht mehr bezahlen. Aus diesem Grund lohnt es sich, das eigene Auto zu überdenken und zu schauen, ob der ÖPNV in Verbindung mit Carsharing eine sinnvolle Alternative sein kann.
Mit dieser Umstellung sinken die monatlichen Kosten deutlich und es wird einfacher, eine Wohnung in einer zentralen Lage zu bezahlen.
Eine weitere Option ist der Umzug in einen Randbezirk oder in einen Vorort. Hier sind die Mieten günstiger. Im Gegenzug wird die Mobilität teurer werden.
Auch hier lässt sich keine pauschale Aussage treffen. Es ist sinnvoll, die unterschiedlichen Szenarien durchzuspielen und mit konkreten Zahlen zu rechnen. Danach kann man für sich selbst entscheiden, was aus finanzieller Sicht sinnvoller ist. 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.