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Winterurlaub in den Bergen – Reifencheck vor der Fahrt

Strahlend blauer Himmel, Sonne, Schnee, urige Hütten – der Winter hat auch seine schöne Seiten. Ein Winterurlaub in den Bergen, ob zum Alpin-Skifahren, Langlaufen oder Winterwandern ist Balsam für die Seele. Doch vor dem langersehnten Urlaub steht die Fahrt ans Reiseziel. Ob nach Oberbayern, ins angrenzende Tirol oder Salzburger Land, das Auto muss winterfit sein. Wer sich den Check vor der Fahrt spart, zahlt unter Umständen böse drauf.

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Autopanne auf dem Weg nach Süden

Kurz nach München, die Berge schon fast zum Greifen nahe, passiert es. Das Auto bleibt mit einem Reifenplatzer liegen. Der Zeitverlust auf der Urlaubsfahrt ist noch das kleinste Übel. Wer noch ein Ersatzrad hat, kann den Reifen direkt wechseln. Ist ein Notfallset für Reifen an Bord, kommt das Auto immerhin bis zur nächsten Werkstatt. Ansonsten hilft nur ein Abschleppdienst. Wer des bayerischen Dialekts mächtig ist, sagt dem Abschleppfahrer, zu welchem Autodantler der Pkw soll. In der Regel wird das Auto zur nächstgelegenen Vertragswerkstatt transportiert.

Teure Reparatur im Notfall

Steht das Auto in einer Vertragswerkstatt, ist der Stundenlohn schon höher als in einer freien Werkstatt. Zudem verwenden die Mechatroniker in der Regel Original Ersatzteile (OEM). Ist ein Reifen geplatzt, muss der Ersatz nicht unbedingt auf Lager sein. Unter Umständen bedeutet dies zwei ungeplante Übernachtungen und eine verspätete Anreise am Urlaubsort. Ist nur der Reifen geplatzt und die Stoßfänger haben nichts abbekommen, genügt der Reifentausch. Andernfalls kann es richtig teuer werden. Unter Umständen droht ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg, wenn es abgefahrene Reifen waren.

Fahrzeugcheck vor der Urlaubsfahrt

Eine Urlaubsfahrt wird beruhigter angetreten, wenn das Fahrzeug vor der Fahrt durchgecheckt ist. Das kann der Autofahrer selbst machen oder er beauftragt eine Werkstatt. Neben dem Ölstand und der Kühlflüssigkeit werden auch die Reifen überprüft. Sind sie abgefahren und damit nicht mehr verkehrssicher, müssen neue her. Das gilt auch für Reifen, die über sechs Jahre alt sind. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den Bergen Winterreifenpflicht herrscht. Der Autobesitzer findet Reifen aller Art auf PKWTEILE.de. Dabei fährt er deutlich günstiger, als wenn er es auf eine Panne ankommen lässt.

Ersatzteile günstig kaufen

Wer die Ersatzteile für sein Fahrzeug über die Werkstatt besorgt, kann draufzahlen. Günstiger bekommt der Autobesitzer Original Ersatzteile (OEM) im Internet. Auf Plattformen, wie autodoc.de sucht er sich sein Verschleißteil aus und lässt es von der Werkstatt einbauen. Die Bestellungen sind bequem per App möglich. Dazu muss die Autodoc-App nur im App Store oder bei Google Play Store heruntergeladen werden. Wer ein sehr altes Fahrzeug besitzt, kann sich überlegen, ob gebrauchte Ersatzteile eine Alternative sind.

Gebrauchte Ersatzteile – Augen auf beim Kauf

Gut gebrauchte Ersatzteile sind eine günstige Alternative zu OEM- und Nachbauteilen. Wer gebrauchte Autoteile sucht, findet sie online über diverse Plattformen. Allerdings lauern hier Fallstricke, die aus einem vermeintlichen Schnäppchen einen Fehlgriff machen können. Gerade bei Gebrauchtteilen ist der Zustand essenziell. So müssen immer nähere Angaben zum Ersatzteil dabei sein. Bei Bremsscheiben sind das beispielsweise das Alter und die Laufleistung. Ist ein OEM-Teil nicht zwingend erforderlich, kann ein gebrauchtes Ersatzteil eine umweltfreundliche Alternative sein. Auch ein örtlicher Schrotthändler schlachtet hin und wieder Fahrzeuge aus. Entscheidend beim Kauf von gebrauchten Ersatzteilen sind seriöse Firmen. Wer sich unsicher ist, fragt lieber vor dem Kauf einen Fachmann. 


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