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Neu entdeckt: Idol Bar

Gegenüber des Heiligengeistfelds, unweit des Millerntorstadions haben die Gebrüder Raub einen neuen Ort geschaffen um in gepflegter Atmosphäre gute Getränke zu sich zu nehmen.



Man könnte meinen, gemütliche Eck-Kneipen seien eine Hamburger Spezialität. Bei meinem ersten Besuch in der jüngst eröffneten Idol Bar fällt mir gleich der Thresen ins Auge. Er sticht heraus. Es scheint, als wäre er aus Teilen eines alten Schiffscontainers gebaut. Und auch die darüber installierten Lampen waren in einem früheren Leben wohl mal Propangasflaschen.

Und irgendwie ist es auch das, was die Idol Bar ausmacht; diese Mischung aus rustikalem Industrie-Chic und gehobener Trinkkultur. Eine Kneipe wie der Hamburger Hafen quasi. Lokalkolorit trifft auf Weltgewandtheit.

Diese Weltgewandtheit spiegelt sich nicht nur im Publikum, sondern auch auf der Karte wieder; bis zu 20 verschiedene Biersorten finden sich hier ausführlich beschrieben in Geschmack und Herkunft und nochmal eben soviele verschiedene Whiskeys stehen zur Auswahl. Wem es schriftlich nicht reicht, der kann sich aber auch an das geschmackssichere Barpersonal wenden.

Und auch wer z.B. lieber zum Gin-Tonic greift, sieht sich mit einer selten großen Zahl an Kombinationsmöglichkeiten konfrontiert.

Die Atmosphäre ist entspannt und die Musik ist nicht zu laut, optimale Bedingungen also um mit Freunden ein leckeres Bier „jenseits der Industrieplörre“ (O-Ton Idolbar) zu genießen. Am Besten nachdem die eigenen Idole vom Millerntor mal wieder einen Heimsieg eingefahren haben.

Bewertung: 4/5


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