13 °C Fr, 18. Oktober 2019 Uhr
Prinz.de  ›  Regional  ›  Aktiv im Park: Die besten Freizeitmöglichkeiten in Hamburg

Aktiv im Park: Die besten Freizeitmöglichkeiten in Hamburg

Einfach nur im Park rumliegen oder lieber an der frischen Luft aktiv werden? PRINZ stellt euch tolle Freizeitmöglichkeiten in Hamburgs Grün vor. 



Endlich Freizeit und kein Regen, das schreit gerade zu nach Park und frischer Luft. Auf der anderen Seite ließe sich die Zeit auch wunderbar nutzen, um sich sportlich zu betätigen und das eine oder andere Pfündchen zu verlieren. Glücklicherweise lässt sich in Hamburg beides perfekt miteinander verbinden – dank Parks, Alster und jeder Menge Draußen-Freizeit-Angeboten. PRINZ stellt euch einige davon vor.

 
Stand up Paddling

Vielleicht die ungewöhnlichste Freizeitaktivität inmitten einer Großstadt. Gut, als Hamburger hat man sich bereits an Segeln und Surfen auf der Alster gewöhnt, aber seit einiger Zeit holt auch das Stehpaddeln in Sachen Bekanntheit auf. Dabei steht der Sportler aufrecht auf dem Surfbrett und bewegt sich mit Hilfe eines Stechpaddels vorwärts. Perfekt für Balance, Muskeln und Seele – denn immerhin bewegt man sich die ganze Zeit mitten in der Natur. Anbieter gibt es inzwischen mehrere, u.a. SUPco im Hamburger Stadtpark. Standort ist hier direkt am Stadtparksee und neben Einsteigerkursen (ab 28€) können Bretter und Paddel auch Stundenweise gemietet werden (ab 11€). Auch auf der Alster könnt ihr im Stehen paddeln, z.B. bei AlsterSurfer. Die Einsteigerkurse starten hier bei 35€, der Verleih ab 12€ pro Stunde.

© gernerlight/SUP Club Hamburg
Und sogar Yoga auf der Alster ist möglich! Beim Yoga Stand up Paddling im SUP CLUB Hamburg werden die Grundlagen des Yoga erst einmal an Land geschaffen und danach geht es ab aufs Wasser und aufs Board! Eine super Sache um Balance und Gleichgewicht zu trainieren! Kurse werden dienstags von 18:15-19:45Uhr, donnerstags von 18:30-20Uhr und samstags von10:30-12Uhr angeboten. Der Kurs kostet hier 35€ inklusive Leihboard und Paddel.
  
Für Fans von: Hawaii-Feeling und Trendsport

Minigolf

Minigolf! Der Klassiker schlechthin und einige werden sich mit Sicherheit an Familienausflüge mit ebendiesem Ziel erinnern. Nach Jahren des Vergessens, darf dem im Hindernisparcours aber ruhig mal eine neue Chance gewährt werden. Das Tolle: Minigolf ist nicht teuer. Im Stadtpark, südlich der Festwiese auf Höhe der Winterhuder Werkstätten befindet sich eine solche Anlage mit 18 Bahnen. Am Kiosk bekommt ihr Schläger, Bälle und Zettel für 3€. Auch Planten un Blomen hat einen kleinen Minigolfplatz an der Glacischaussee zu bieten. Eine Runde kostet hier 3,50€. 

Für Fans von: wahren Klassikern, Retrofeeling und elegantem Schwung
  

Fitnessparcours/Trimm-Dich-Pfad

Früher hieß es Trimm-Dich-Pfad heute nur noch Fitnessparcours. Seit vielen Jahren gibt es zum Beispiel im Stadtpark, rund um Jahnkampfbahn und Planetarium einige Geräte mit Erklärungen für Fitnessübungen, den 4FCircle. Perfekt, um diese in das normale Lauftraining einzubauen, besonders für diejenigen, die „einfach nur Laufen“ zu langweilig finden. Inzwischen sind die Geräte modernisiert und bestehen u. a. aus einer Hängebrücke, einem Stahlseil zum Balancieren oder auch Geräten für Klimmzüge und Co. Übrigens: Das ist nicht die einzige öffentliche Trimm-Dich-Ecke in Hamburg. Auch Farmsen hat nun in der Gartenstadtsiedlung, zwischen Tegelweg und Swebenbrunnen, 14 neue Sportgeräte aus Stahl zur Verfügung, um sich draußen sportlich zu betätigen. Über Fototafeln wird erklärt, wie die Übung aussehen sollte. An der Alster, in der Nähe der Krugkoppelbrücke und direkt an der beliebten Laufstrecke, befinden sich seit neuestem auch solch futuristisch anmutende Geräte: witterungs- und zerstörungsunanfällig. Sprossen, Hantelbank, Bauchmuskeltrainier, Rudermaschine – auch hier wird der Gebrauch mit Hilfe von Schautafeln erklärt.
 
Für Fans von: Fitnessübungen und aufgepimpten Laufstrecken
 

 
Slackline

Seiltanz war früher der Kleinmädchentraum schlechthin! Heute ist Slacklining Trend bei Groß und Klein. Die Gurt- oder Schlauchvariante ist im Grunde die „erwachsene“, moderne Version eines Seiltanzes. Dafür wird die Slackline zwischen zwei Fixpunkten (meist Bäumen) straff gespannt und nun wird versucht auf der Line zu balancieren und im fortgeschrittenen Stadium sogar komplexere Übungen wie Sprünge oder Tricks zu machen. Allerdings wird es für Anfänger sicherlich ein tolles Gefühl sein, überhaupt auf der Line stehen zu bleiben. Für alle anderen bedeutet Slacklining ein gutes Training für Geschicklichkeit, Balance und Muskeln. Um starten zu können braucht es u.a. das Seilmaterial und zwei Fixpunkte, zum Beispiel Bäume. Wichtig dabei: Der Baumschutz hat oberste Priorität. Schließlich soll Hamburg ja schön grün und das öffentliche Slacklining erlaubt bleiben. Wie ihr das anstellt, findet ihr auf www.slackline-hamburg.de. Eine Alternative bietet der Hamburger Stadtpark: Zwischen Festwiese und Planschbecken wurde im Juni 2014 ein Parcours mit 11 Pfählen mit bis zu 45 Metern Abständen eröffnet. Etwas länger gibt es den Parcours im Stadtpark Norderstedt mit 12 Pfeilern für Slacklines bis zu 55 Meter Länge.

Für Fans von: Balance und Seiltanz der modernen Art
  

Schach

Zugegeben, hierbei handelt es sich eindeutig um Denksport, aber auch der funktioniert an der frischen Luft eindeutig besser. Davon einmal abgesehen, bewegen sich die Spieler auf überdimensionalen Feldern und schieben entsprechend große Figuren hin und her – eindeutig eine körperliche Betätigung! Orte dafür gibt es in Hamburg jede Menge. Angefangen bei Planten un Blomen: An der Töpferstube gibt es zudem ein Bodenschachspiel und einen Spieltisch. Die Figuren sind in einer Holzbox untergebracht und der Wachdienst sorgt dafür, dass morgens und abends alles wieder sicher verpackt ist. Entsprechend gut gepflegt ist diese Location. Ebenfalls Schlüsselmäßig überwacht wird der Platz im Hammer Park. Direkt am Sportplatz findet ihr zwei Bodenschachspiele, von denen eines überdacht ist. Den Schlüssel für die Figurenbox gibt es beim Gartenbaurevier.

Für Fans von: Denksport

 
Klettern

Kraft und Geschicklichkeit werden beim Klettern trainiert, garniert mit einer Portion Nervenkitzel. Wer dafür nicht in eine Halle möchte, kann mitten im Schanzenviertel unter freiem Himmel die Wand hoch gehen. Für den Kilimanschanzo im Florapark, der als Verein betrieben wird, wurde ein Bunker umfunktioniert. Wer nicht gleich einen ganzen Kurs buchen möchte, der kann auch unter fachkundiger Anleitung reinschnuppern: 2,5 Stunden für 20€ pro Person (ab 4 Leuten), Vorkenntnisse sind dafür nicht nötig. Allerdings muss man selbst Mitglied werden oder von einem bestehenden Mitglied eingeladen werden, um hier klettern zu dürfen, mit Ausnahme vom offenen Klettern am Donnerstag und am Sonntag.

Für Fans von: Höhe und kreativen Ideen, die das Stadtbild verändern

Bolzen/Federball

Einfach den Ball einpacken und Freunde zusammentrommeln – eigentlich braucht es zum Bolzen und Federballspielen nicht viel, nur ein freies Plätzchen, auf dem man niemanden Ball oder Schläger in den Nacken hauen kann. Zugegeben, das kann am Wochende auf der großen Stadtparkwiese schonmal schwierig werden. Aber je nach Uhrzeit findet man auch hier eine Ecke und mit Sicherheit auch Mitspieler, wenn das Team nicht groß genug ist oder ein Teammitglied gerade vom Mannschaftsarzt versorgt werden muss. Federball ist in Sachen Platzfindung natürlich etwas einfacher – vorausgesetzt, man besteht nicht auf ein Netz. Ebenso gut eignet sich da nämlich die Wiese direkt vorm Planetarium, da die sich oft erst zum Schluß füllt.

Für Fans von: Flexibilität

Natürlich ist der Kreativität in Sachen Freizeitgestaltung unter freiem Himmel keine Grenzen gesetzt und dies hier nur eine kleine Auswahl. Manchmal lohnt sich auch schon ein Blick zum Parknachbarn, der vielleicht gerade die eine oder andere Trendsportart ausgemacht hat oder gerade einen Klassiker in Sachen Freizeitbeschäftigung wiederbelebt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.