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Neu entdeckt: Markt König

Vier Monate nach Eröffnung der Rindermarkthalle hat auch das flächenmäßig größte Restaurant des neuen Einkaufstempels seinen Betrieb aufgenommen. 



Die Rindermarkthalle war längst eröffnet, da wurde noch hinter Sichtschutz gewerkelt und geschraubt. Lange Zeit musste man also seine Neugier zähmen, denn der Schriftzug Markt König hat durchaus erste Erwartungen geweckt. Seit Januar hat das Restaurant nun geöffnet und bewirtet seine Gäste mit der vollen Bandbreite.

Wer den Eingang über das Innere der Rindermarkthalle wählt, ist überrascht, wie groß der Markt König tatsächlich ist. Wirkt der Eingangsbereich noch recht dunkel, erstreckt sich das restliche Restaurant großzügig und freundlich um die Ecke. Sitzplätze gibt es jedenfalls genug, bis zu 170 Gäste sollen hier Platz finden. Wir glauben es sofort. Die Dekoration modern und gleichzeitig gemütlich rustikal, die Sitzplätze abwechslungsreich gestaltet – der Stilmix ist gelungen und dank optischer Highlights wie Bar oder Beleuchtung, bleibt das Auge immer wieder an spannenden Details hängen.

An einem frühen Donnerstagnachmittag, sind die meisten Plätze noch unbesetzt. Eine gute Gelegenheit, den Mark König direkt auf seine Kinderwagenfreundlichkeit zu testen. Unsere zwei Wägen sind willkommen und obwohl genug Platz ist, steht die Bedienung bereits neben uns, um den einen und anderen Stuhl zu verrücken. Während wir die Karte durchstöbern, werden wir von unterschiedlichen Seiten gefragt, ob wir Kinderstühle benötigen – aufmerksam. Die Auswahl an Speisen ist groß und bietet von Fleisch-, Fisch oder Burgergerichten genug Abwechslung. Wir wählen aus dem aktuellen Mittagstisch Rindergeschnetzeltes mit Champignons und Paprika in Rosmarin-Rahmsoße, serviert mit Butternudeln (7,50€) und die Tagespasta von der Tafel – Tagliatelle in Pilz-Rahmsoße (7,50€). Beides kommt gleichzeitig und hübsch angerichtet auf den Tisch. Zwar schmeckt die Soße beim Geschnetzelten mehr würzig als rahmig, ansonsten ist das Essen aber gut und die Portion reichlich. Wie bei der Tagespasta auch, finden sich unterschiedliche Pilze in der Soße. Das macht aber nichts, denn die Mischung wirkt frisch. Statt Dessert gehen wir direkt zum Kuchenangebot über und schließen mit leckerem Apfel- und Käsekuchen (beides 2,50€).

Tatsächlich ist es der aufmerksame Service, der diesem Restaurantbesuch den Stempel „besonders“ aufdrückt. Während der Kuchen auf den Tisch kommt, bietet sich die Bedienung kurzerhand als Babysitter an, so dass einem entspannten Abschluss nichts mehr im Wege steht.

Fazit: Ein schickes, überraschend kinderfreundliches Restaurant mit bodenständigem, leckeren Essen – nicht immer ganz günstig, aber sicher sein Geld wert. Im Gedächtnis bleibt trotzdem vor allem der nette, aufmerksame Service.

Bewertung: 4/5


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