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Das Leuchten des Hamburger Doms

Kein St. Pauli ohne Dom, kein Dom ohne Feuerwerk: Wenn Dom in Hamburg ist, erleuchten jeden Freitagabend bunte Farben den Himmel der Hansestadt. Wie toll das aussieht, zeigt unser Hyperlapse-Video.



Auf dem Heiligengeistfeld steht doch eigentlich immer ein Riesenrad, oder? Jedenfalls scheint es so, als würden Frühlings-, Sommer- und Winterdom direkt nacheinander folgen und das 20 Hektar große Veranstaltungsgelände mitten in St. Pauli nie leer stehen. Ganz so ist das aber nicht – das wird einem spätestens dann klar, wenn am Freitag nicht wie gewohnt das bunte Feuerwerk den Himmel über der Hansestadt erleuchtet.

Die Entstehung des Hamburger Doms geht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als Handwerker und Händler, aber auch Gaukler im damaligen Hamburger Mariendom Schutz vor Wind und Wetter suchten. 1804 wurde der Dom abgerissen, danach zogen die Schausteller und Händler ohne festen Standort durch die Hamburger Stadteile bis ihnen 1893 ein neuer Platz zugeteilt: das Heiligengeistfeld, wo der Hamburger Dom auch heute noch beheimatet ist.

Jedes Jahr beziehen mehr als 250 Schausteller zum Frühlings-, Sommer- und Winterdom ihr Domizil auf dem Heiligengeistfeld. Höhepunkt des Doms ist das wöchentliche Feuerwerk, das immer freitags gegen 22:30 Uhr über die Stadtteilgrenzen hinweg zu sehen und zu hören ist. Und das sieht richtig toll aus!

Auch wenn es weitaus mehr erscheint: Der Hamburger Dom weilt zusammengenommen gerade mal drei Monate lang auf dem Heiligengeistfeld. Am kommenden Sonntag, den 19. April geht der diesjährige Frühlingsdom zu Ende. Der Sommerdom beginnt dann am 24. Juli und geht bis zum 23. August. Der Winterdom findet vom 6. November bis zum 6. Dezember statt.


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