9 °C Sa, 19. Oktober 2019 Uhr
Prinz.de  ›  Gastro  ›  Snacks, Häppchen, Stulle: Das beste Fingerfood in Hamburg

Snacks, Häppchen, Stulle: Das beste Fingerfood in Hamburg

Manchmal muss das Essen einfach in eine Hand passen. PRINZ zeigt euch, wo ihr euren Hunger ohne Messer und Gabel stillen könnt.



„An de Eck steiht ’n Jung mit’n Tüddelband, in de anner Hand ’n Bodderbrood mit Kees…“: Unterwegs oder für den kleinen Hunger zwischendurch ist die Stulle ein perfekter Snack – wegen der Einfachheit aber vor allem auch, weil sie so schön handlich ist. Kleine Häppchen sind in Hamburg aber nicht nur auf Butterbrot mit Käse beschränkt. PRINZ zeigt euch, wo ihr schnell ein paar Snacks in unterschiedlichen Variationen auf die Hand bekommt.

 

Brot und Stulle

© Brot und Stulle/Lang/Rindermarkthalle
„Zurück zum Ursprung!“ haben sich wohl die Macher von Brot und Stulle in der Rindermarkthalle gedacht. Statt Wraps, Salat oder Pommes gibt es hier die gute alte Stulle, also frische, dicke Brotscheiben, herzhaft belegt, die handlich zum Mitnehmen oder aufgeklappt zum sofort verzehren über den Tresen gereicht werden. Hier gibt es unter anderem die Käsestulle „Leerdammer“, ein Brot mit Trüffelsalami und Grünzeug belegt oder „London Pride“ mit Spiegelei, Bacon und gebratenen Zwiebeln. Zwar ist „Brot und Stulle“ kein kreatives Solo-Unternehmen wie es den Anschein hat, sondern gehört zur „Dat Backhus“-Familie, das Konzept ist trotzdem innovativ und die Brote sind lecker!

Curry Pirates 

Schnelles und handliches Essen bietet auch der Imbiss Curry Pirates in Barmbek. Trotz des Stempels „Imbiss“ ist der Barmbeker Laden doch ganz anders als die typische Hamburger Würstchenbude und beweist, wie vielseitig Bratwurst sein kann: Jede Wurst ist nach eigenem Rezept oder Kundenwünschen hergestellt. So wird die Currywurst zum Beispiel mit getrockneten Aprikosen verfeinert und in einer fruchtigen Tomatensauce serviert (3€), die Merguez Lammbratwurst sogar mit Joghurt-Minzsauce (3,50€). Und damit es nicht langweilig wird, gibt es jede Woche eine neue Sorte Wurst auf der Karte. Übrigens steht hier momentan auch eine der teuersten Bratwürste Deutschlands – aus Kalbsfilet, Trüffel und Gänseleber für satte 20€. 

Die Pizzabäckerei 

© Anika Haberecht
Für fünf Euro bekommt man in der Pizzabäckerei bereits eine kleine Pizza Margheritafrisch, hausgemacht und lecker. Das Spannende an der hiesigen italienischen Teigspezialität: Statt der üblichen Tomatensauce kann man auch Barbecue-, Knoblauch- oder Currysauce als Basis wählen. Interessant und exotisch schmeckt zum Beispiel die Pizza „Schanze“ (ab 8€) mit hausgemachter Currysauce, Kichererbsen, in Minze marinierten Mangowürfeln, Zwiebeln, Paprika und Mozzarella. Alle Pizzen gibt es in vier verschiedenen Größen – zum Mitnehmen, da essen oder liefern lassen.

Befried

© PR befried
Hamburgs erster veganer Fastfood-Imbiss befindet sich mittendrin im Kiezgetümmel auf St. Pauli. Neben einer kleinen Auswahl an Burgern, u.a. mit BBQ-Sauce, Röstzwiebeln und Remoulade, gibt es auch Currywurst und Vollkorndöner auf die Hand. Bei den Burgern stehen „klein“ und „groß“ zur Auswahl (3€/4€) und für 50 Cent mehr wird dank veganem Käse ein Cheeseburger draus. Pommes mit verschiedenen Saucen (2,90€) und unterschiedliche Tagesgerichte stehen ebenfalls auf der Karte – auch wenn sich Bärlauchspätzle mit Räuchertofu und einer „Käse-Sahne“-Soße nicht gerade als Fingerfood eignen. Kurzum: Das Befried bietet deftige, fast-food-typische Speisen (hier wird sogar das Dessert frittiert!) ganz ohne tierische Produkte.

Azeitona

Abseits vom Schanzentrubel, in der Beckstraße, befindet sich der kleine und orientalisch-gemütliche Laden Azeitona. Falafel ist die Spezialität des Hauses und diese knusprig-würzigen Bälle aus Kichererbsen gibt es bereits ab 3€, im Brot mit Salat. Überhaupt werden Vegetarier hier glücklich, bei der Auswahl an arabischen Mezze, die zum Teil im Tresen ausliegen und darauf warten bestellt zu werden – zum Beispiel Bulgur-Linsen-Salat. Daneben bietet die Karte ebenso leckere selbstgemachte Limonaden und frische Minz- und Ingwertees an. Ideal für Mittagspausen und Party-Zwischenstopps.

  

Pasty Company 

© Pasty Company
Das beste Beispiel für den handlichen Snack schlechthin ist die kleine Teigtasche, die Jan Wende in seiner Pasty Company anbietet. Entstanden sind die Tin Miner Parties in Cornwall des 18./19. Jahrhunderts, weil die Minenarbeiter eine praktische Mahlzeit brauchten, die auch mit dreckigen Händen angefasst werden konnte – der Mittelteil wurde also gegessen und der Rand den Kobolden gespendet. Die Hamburger Varianten, allesamt nach Originalrezepten gefertigt, schmecken natürlich auch mit Rand und sind deftig gefüllt, zum Beispiel mit Steak, Karoffeln, Steckrüben und Zwiebeln oder auch in vegetarischer Form mit viel Gemüse. Die Pasties kosten zwischen 3,50€ und 4,50€, Sandwiches ab 2,45€ und „Meal Deals“ inklusive Getränk und Sweets zwischen 5,30€ und 6,90€. Der lecker-knusprige Teigmantel hält sich lange warm und ist perfekt für unterwegs!

Sashimi Sushi

Sushi ist das perfekte Essen für Zwischendurch: leichte Kost, klein, handlich, oftmals schon mitnahmebereit in Boxen verpackt und, wenn es mit den Stäbchen nicht so recht klappen will, dürfen die kleinen Reishappen nach Sushiknigge sogar in die Hand genommen werden. Sashimi-Sushi im Hauptbahnhof bietet leckeres, frisches Sushi und weitere japanische Gerichte wie Lachs Tatar auf Jasmin Reis mit Avocado und Sesam (8,50€) oder die leckeren Rainbow Maki aus Surimi, Avocado und verschiedenen Sashimi on top (8,90€). Wer mag, kann am Tresen bestellen und essen oder sich eine der fertigen Bento-Boxen mitnehmen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.