Luxuriöse Villen sind in Hamburg so gefragt wie noch nie. Die Stadt an der Elbe hat jede Menge teure Grundstücke und Immobilien zu bieten, wobei das teuerste Haus im vergangenen Jahr für knapp über 26 Millionen Euro den Besitzer wechselte. Direkt an der Elbe gelegen genießt der neue Besitzer seither seinen traumhaften Ausblick. Doch auch andere Häuser und Villen werden in Hamburg für schwindelerregende Preise gekauft. 

Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg viele teure Häuser gekauft 

Eine teure Villa reiht sich an die andere, Häuser für Millionenbeträge lassen schon auf weite Entfernung den Reichtum der Besitzer erkennen. So ähnlich geht es derzeit in Hamburg zu, wo Villen für Millionenbeträge ihre Besitzer wechseln. Da braucht man schon einen guten Job oder die richtigen Zahlen beim Lotto 6 aus 49, um sich seinen Lebenstraum zu erfüllen. Wie enorm der Run auf teure Luxusimmobilien in der Stadt an der Elbe ist, zeigt ein Blick auf die Top-Verkäufe des letzten Jahres: 

  1. Das teuerste Haus kostete im Jahr 2017 exakt 26,25 Millionen Euro
  2. Auf Platz zwei rangiert eine Villa, die in Winterhude für 8,5 Millionen Euro erworben worden ist 
  3. Den dritten Platz belegt eine Villa in Harvestehude, welche 8 Millionen Euro kostete 

Doch im Prinzip sind diese Verkäufe nur die Spitze des Eisberges, denn insgesamt wechselten im gesamten letzten Jahr Immobilien für rund 2,2 Milliarden Euro den Besitzer. 5000 Euro und noch viel mehr werden in Hamburg pro Quadratmeter bezahlt, wenn alle Rahmenbedingungen für den Käufer passen. Eigentumswohnungen sind dabei genauso gefragt wie eigene Häuser und Villen. 

Klientel für teure Häuser und Villen ist praktisch immer dasselbe 

Bei all den schwindelerregenden Zahlen fragt sich, wie die Klientel überhaupt aussieht, die derart teure Immobilien erwirbt. Makler berichten hierzu, dass es sich vor allem um Käufer handelt, die direkt aus Hamburg oder dem nahegelegenen Umland stammen. Nur ein verschwindend geringer Anteil stamme hingegen aus dem Ausland. Schaut man sich an, wo sich die teuersten Eigentumswohnungen in Hamburg befinden, so wird man direkt in der HafenCity fündig: 

  1. Die teuerste Eigentumswohnung wies einen Preis von 9,5 Millionen Euro auf
  2. Die zweitteuerste brachte es immerhin noch auf eine Summe von 9,35 Millionen Euro 

Insgesamt gibt es in ganz Hamburg etwa 140 Apartments, bei denen der Preis für einen Quadratmeter die Summe von 9000 Euro übersteigt. Doch bei dieser Summe ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Im Gegenteil werden sogar Quadratmeterpreise von etwa 28.000 Euro von Käufern anstandslos bezahlt, wenn sich das Objekt der Begierde direkt in der HafenCity befindet. 

Hohe Preise rufen bei vielen Hamburgern nur Kopfschütteln hervor

Während zwar viele Käufer der Luxus-Immobilien und Luxus-Villen direkt aus Hamburg und dem Umland kommen, rufen die genannten astronomischen Preise bei vielen Einheimischen nur Kopfschütteln hervor. Nach derzeitigem Stand der Dinge ist auch nicht davon auszugehen, dass die progressive preisliche Entwicklung für Wohngrund in nächster Zeit stoppen könnte. Im Gegenteil wird Wohnraum gerade in der Metropole Hamburg wohl immer begehrter werden, zumal dieser zentrumsnah ohnehin schon vielfach knapp ist. Indirekt sorgt der teure Wohnraum, der allerdings nicht nur ein Problem Hamburgs ist, auch dafür, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Viele Menschen können sich nur eine kleine Wohnung leisten, weil sie einen durchschnittlich oder leicht unterdurchschnittlich bezahlten Job haben. Abgesehen von den genannten Problemen rufen stetig steigende Immobilienpreise auch noch weitere Nachteile hervor: 

-      Arme Menschen werden eher aus ihrer einstigen Heimat vertrieben

-      Menschen leben und arbeiten nur noch dafür, ihre Wohnung oder ihr Haus zu bezahlen 

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ohne eine gute Baufinanzierung heutzutage eigentlich nichts mehr geht – gerade dann, wenn es in Hamburg zu mehr als nur einer simplen Mietwohnung reichen soll. Hat man sich für ein schönes Haus entschieden und kann den schon nicht geringen, aber standardmäßig empfohlenen Anteil von etwa 30 Prozent des Kaufpreises aus eigener Tasche zahlen, so verbringt man weit mehr als 20 Jahre seines Lebens damit, sein Dach über dem Kopf abzubezahlen.