PRINZ: Hast du dein heutiges Outfit selbst geschneidert?
Karkowski: Ja. Ich mag einfach keine Mode von der Stange. Ich arbeite auch nicht nach Saison oder Trends. Ich entwerfe, worauf ich Lust habe. Schon als ich mit neun Jahren nach Deutschland kam, habe ich meine Klamotten zerschnitten und umgestaltet.
PRINZ: Woher kannst du so gut mit Stoff umgehen?
Karkowski: Ich habe einfach früh angefangen. Nach der Schule habe ich zunächst bei Otto eine Ausbildung zur Modeschneiderin gemacht. Inzwischen arbeite ich für Labels wie Max Mara, Louis Vuitton, Prada oder Rena Lange.
PRINZ: Wer trägt deine Entwürfe?
Karkowski: Ich habe an Kollektionen für Tina Gattermann und Jil Sander mitgearbeitet, die in Mailand gezeigt wurden. In Hamburg haben schon Udo Lindenberg und die Sängerin Noah Sow meine Entwürfe getragen.
PRINZ: Wann wird deine Mode Mainstream?
Karkowski: Na, später möchte ich natürlich schon gern einen Laden haben, aber ob das in der Schanze oder überhaupt in Deutschland ist, wird sich zeigen. Ich bin da ganz offen. Jetzt präsentiere ich meine aktuelle Kollektion erst mal auf meiner Modenschau im Stage Club.